NewsPolitikDAK fordert einheitliche Aufsicht für alle Krankenkassen
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

DAK fordert einheitliche Aufsicht für alle Krankenkassen

Freitag, 31. März 2017

Berlin – Die Finanzaufsicht über alle Krankenkassen soll nach den Vorstellungen der DAK-Gesundheit künftig beim Bundesversicherungsamt (BVA) gebündelt werden. Die Landesaufsichten sollten nur noch die Umsetzung der vertraglichen Regelungen zwi­schen Krankenkassen und Leistungserbringern überwachen. Das geht aus einem heute veröffentlichten Positionspapier des Verwaltungsrates der gesetzlichen Krankenkasse zur Bundestagswahl 2017 hervor.

Die Kasse schlägt zudem die Rückkehr zur paritätischen Finanzierung der Kranken­ver­sicherungsbeiträge zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern vor. Auch die Arbeitgeber müssten ihren Beitrag zu den Kostensteigerungen im Gesundheitswesen beitragen, nicht nur die Arbeitnehmer. Zurzeit teilen sich beide Seiten den Basisbeitrag von 14,6 Prozent. Den Zusatzbeitrag, den die Kassen individuell erheben können, bezahlen nur die Kassenmitglieder. Künftig müsse auch der Gesamtbeitragssatz wieder von den Krankenkassen festgelegt werden.

Anzeige

Zudem verlangt die DAK einen sogenannten „Hochrisikopool“ für extrem teure Erkran­kungen. Über diesen Pool sollten künftig Krankheiten mit Kosten von mehr als 100.000 Euro zwischen den Kassen ausgeglichen werden. © dpa/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

13. September 2019
Berlin – Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) hat Schwierigkeiten bei den angestoßenen Reformen für die Pflege eingeräumt. „Es hapert in der Umsetzung“, sagte er heute im Bundestag in der
Spahn räumt Probleme mit Reformen in der Pflege ein
10. September 2019
Berlin – Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat heute den Etatentwurf für den Haushalt 2020 in den Bundestag eingebracht. Der Gesundheitsetat von Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) soll am
Gesundheitsetat am Freitag im Bundestag
4. September 2019
Berlin – Die Krankenkassen haben im ersten Halbjahr 2019 mehr ausgegeben, als sie durch Beitragszahlungen eingenommen haben. Trotzdem liegen ihre Finanzreserven immer noch bei rund 20,8 Milliarden
Krankenkassen verzeichnen leichtes Defizit
29. August 2019
Berlin – In der Krankenkassenlandschaft besteht weiterhin große Sorge über die möglichen Auswirkungen über das geplante Faire-Kassenwahl-Gesetz. Mit dem Gesetzeswerk will Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter
Krankenkassen in Sorge vor Gesetzgebung
27. August 2019
Frankfurt am Main – Nach Jahren wachsender Überschüsse trübt sich die Finanzlage der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung (GKV) offenbar ein. Zur Jahresmitte wiesen die 109 Krankenkassen nach Recherchen
Finanzlage der Krankenkassen trübt sich ein
23. August 2019
Berlin – Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will im Herbst mit der Union über eine Entlastung von Betriebsrentnern verhandeln. „Ich will den Effekt der Doppelverbeitragung bei den
Heil will mit Union über Entlastung von Betriebsrentnern sprechen
14. August 2019
Berlin – Der Etat des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) soll für das Jahr 2020 leicht ansteigen. Das geht aus dem aktuellen Haushaltsentwurf des Bundestags hervor. Der Einzelplan 15 (ab Seite
LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Archiv

NEWSLETTER