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Viele Patienten vergessen Einnahme von Medikamenten

Freitag, 31. März 2017

Berlin – Rund ein Viertel der Bevölkerung (23 Prozent) hat 2016 die Einnahme von Medi­kamenten vergessen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Marktforschungs­unter­neh­mens Nielsen im Auftrag des Bundesverbandes der Arzneimittel-Hersteller (BAH). Dabei stellte sich ebenfalls heraus, dass genau so viele Menschen ein Medika­ment ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker vorzeitig abgesetzt haben, weil es ihnen schnell wieder besser ging.

„Gerade ein Antibiotikum sollte man aber immer strikt nach Anweisung des Arztes ein­nehmen“, sagte Elmar Kroth, Geschäftsführer Wissenschaft beim BAH. Das gelte auch dann noch, wenn die Krankheitssymptome schon abgeklungen seien. Nur bei einer ausreichend hohen Konzentration im Körper könne das Antibiotikum seine volle Wirkung entfalten. Nur dann sei die Wahr­scheinlichkeit hoch, alle krank machenden Bakterien auch wirklich zu beseitigen, so Kroth.

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Zudem drohten bei einer vorzeitigen Absetzung nicht nur Komplikationen für die aktuelle Erkrankung. Es bestünde auch die Gefahr, dass die Bakterien gegen das Antibiotikum resistent werden und es dann bei künftigen Erkrankungen nicht mehr wirkt, so der Ex­perte. © hil/sb/aerzteblatt.de

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