Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Aesculap: Preisdruck schmälert Wachstum

Donnerstag, 6. April 2017

Tuttlingen – Unter anderem der Preisdruck im Gesundheitswesen macht dem Medizin­ge­rä­tehersteller Aesculap weiter zu schaffen. Dieser sei vor allem bei Implantaten und Stents spürbar, sagte Vorstandschef Hanns-Peter Knaebel heute in Tuttlingen. Zudem seien in vielen Märkten – etwa im Mittleren Osten und Afrika – die Investitionen schwä­cher ausgefallen als erwartet. Wachstumsmärkte seien dagegen die USA, China, Japan und Deutschland gewesen. Insgesamt erwirtschaftete Aesculap 2016 einen Umsatz von rund 1,73 Milliarden Euro – gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 3,7 Prozent. Zuvor hatte das Umsatzplus bei elf Prozent gelegen.

Für Aesculap macht das Geschäft im Ausland einen großen Teil des Umsatzes aus. Etwa ein Fünftel der Erlöse erwirtschafte das Unternehmen in Deutschland, sagte Knaebel. Auf das restliche Europa entfielen 35 Prozent, die USA und Asien machten jeweils rund 20 Prozent aus. Im vergangenen Jahr habe es einige Unsicherheiten gege­ben, beispiels­weise durch den Brexit oder Entwicklungen in Russland oder im Mittleren Osten, sagte er.

Im Inland wiederum erschwerten neben dem Preisdruck auch schärfer werdende Re­geln bei der Registrierung und Zulassung von Medizinprodukten das Geschäft, wie es bei Aesculap hieß. Für 2017 rechnet das zur B. Braun Melsungen AG gehörende Unterneh­men – das in diesem Jahr seinen 150. Geburtstag feiert – mit einem Wachs­tum der Erlö­se um rund fünf Prozent. Der Spezialist für Operationstechnik und Gesund­heitsgüter be­schäftigt weltweit rund 11.750 Mitarbeiter, davon 3.590 in Tuttlingen. © dpa/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

14.12.17
Netzhauter­krankungen: Computersystem und Arzt stellen die gleiche Diagnose
Singapore – Eine intelligente Bilddatenauswertung könnte Ärzte bei der Diagnose von Augenerkrankungen unterstützen. Der Singapore Eye Lesion Analyzer (SELENA) erkennt anhand von digitalen......
08.12.17
Carl Zeiss Meditec legt dank Lasersystemen für Augen kräftig zu
Jena – Der Medizintechnik-Konzern Carl Zeiss Meditec hat im vergangenen Geschäftsjahr von guten Geschäften mit Lasersystemen zur Sehschärfenkorrektur profitiert. Der Umsatz stieg in den zwölf Monaten......
06.12.17
Wenn Blinde mit den Ohren sehen
Jerusalem – Mit einem neuen Gerät können Blinde Farben wahrnehmen und unterscheiden. Eine kleine, auf eine Brille aufgesetzte Kamera filmt dabei ein Objekt und übersetzt seine Eigenschaften in Töne......
30.11.17
Siemens bringt Medizintechnik in Frankfurt an die Börse
München – Siemens will seine Medizintechniksparte in Frankfurt an die Börse bringen und nicht in New York. Betriebsrat und IG Metall reagierten erleichtert. Der Aufsichtsrat beschloss gestern, den......
20.11.17
Menschenhandel: Ultraschallhand­scanner identifiziert minderjährige Opfer
Düsseldorf – Ein mobiler, nicht invasiver Ultraschallhandscanner könnte Menschenhandel mit Minderjährigen künftig direkt an der Grenze aufdecken. Das PRIMSA-Ultraschall-System wurde im Rahmen eines......
15.11.17
M-Health statt E-Health: Die Medizintechnik wird immer mobiler
Düsseldorf – Der Trend zur Digitalisierung in der Medizin bleibt ungebrochen und zieht sich auch in diesem Jahr wie ein roter Faden durch viele Produktneuheiten bei der Medizinfachmesse Medica.......
10.11.17
Medizintechnik­branche erwartet deutliches Wachstum
Berlin – Die deutschen Medizintechnik Unternehmen erwarten im kommenden Jahr ein Wachstum zwischen fünf und sechs Prozent. Das teilten die Branchenverbände BVMed und Spectaris mit. „Die international......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige