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Vivantes verdient besser

Donnerstag, 13. April 2017

Berlin – Der Berliner Krankenhausbetreiber Vivantes hat 2016 trotz höherer Investi­ti­ons­­kosten im laufenden Geschäft besser verdient. Wie das kommunale Unternehmen heute bei der Vorstellung der Geschäftszahlen berichtete, stand unterm Strich ein Er­gebnis von 13,2 Millionen Euro.

Für das Vorjahr hatte Vivantes zwar mit 25,4 Millionen Euro einen höheren Wert gemel­det. Hier war als Sonderfaktor aber eine knapp 17 Millionen Euro umfassende Rückzah­lung der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder für die Altersabsicherung von Beschäftigten eingeflossen, sodass der operative Gewinn ohne diesen Effekt betrachtet zulegte.

Zuletzt wurde auch mehr investiert. So stiegen die Ausgaben etwa für Neubauten wie das Bettenhaus Friedrichshain – insgesamt wuchs die Summe von 66 (2015) auf rund 68 Mil­l­i­onen Euro. Zugleich behandelte Vivantes mehr Patienten, sowohl stationär als auch am­bulant.

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In Pflegeberufen herrscht bundesweit vielerorts ein Mangel an jungen Fachkräften. Vi­van­tes setzt in dieser Lage auch auf eine „niedrigschwellige Qualifizierung unterhalb der dreijährigen Fachausbildung“. Die Ausbildung von Sozialassistenten dauere zwei Jahre, das Absolvieren eines Pflegebasiskurses ein Dreivierteljahr. Fast die Hälfte der 960 Aus­zu­bildenden (46 Prozent) habe derzeit einen Migrationshintergrund, hieß es. Man sei da­mit der größte regionale Ausbildungsbetrieb im Gesundheitssektor. © dpa/aerzteblatt.de

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