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Vermischtes

Übersetzungsprojekt soll geflüchteten Frauen helfen

Dienstag, 18. April 2017

Hannover – Sprachbarrieren bei der Beratung geflüchteter Frauen zu überwinden ist das Ziel des Projekts „Worte helfen Frauen“ in Niedersachsen. Das 2016 gestartete Über­set­zerangebot bei Gewalt- und Schwangerenberatungen ist auf Beratungsange­bote aller Art für Flüchtlingsfrauen ausgeweitet worden, teilte das Sozialministerium in Hannover mit.

Nun können etwa auch Koordinierungsstellen für Frauen und Wirtschaft, kommunale Gleich­­stellungsbeauftragte oder Frauen- und Mädchenhäuser Übersetzer bei der Bera­tung hinzuziehen und die Kosten abrechnen. 2017 stehen dafür 300.000 Euro zur Ver­fügung.

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Beratungsprojekte hätten inzwischen gezeigt, dass der Bedarf an Übersetzungs- und Dol­metscherhilfen weit über das Thema Gewalt und Schwangerschaft hinausgeht, teilte das Ministerium mit. Um geflüchteten Frauen und Mädchen eine gleichberechtigte Teil­ha­be in allen Lebensbereichen zu ermöglichen, müssten sie auch Beratungen wahr­neh­­men können, die für sie sonst nur schwer zugänglich wären. Dabei sollen Dolmet­scher und Übersetzer helfen. © dpa/aerzteblatt.de

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