Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

AOK Sachsen-Anhalt beklagt mangelnde Darmkrebsvorsorge

Mittwoch, 19. April 2017

Magdeburg – Die Sachsen-Anhalter lassen die Angebote der Darmkrebsvorsorge zu oft ungenutzt. Darauf hat die AOK Sachsen-Anhalt heute in Magdeburg hingewiesen. Allein unter ihren Versicherten im Land nähmen nur fünf Prozent der Männer und neun Pro­zent der Frauen ab 50 Jahren das Angebot auf eine Untersuchung von Blut im Stuhl wahr.

Gerade einmal ein Prozent der Männer und Frauen ab 55 Jahren nutze die Darmspie­ge­­lung – dabei sei das die effektivste und sicherste Methode, um Darmkrebs zu dia­gnosti­zie­ren. Besonders wichtig sei die Vorsorge für Menschen, in deren Familien Darm­krebs vorgekommen sei. Jährlich erkrankten etwa 1.800 Frauen und Männer daran, für mehr als 900 ende die Krankheit mit dem Tod. Darmkrebs macht den Angaben zufolge meist erst im fortgeschrittenen Stadium Be­schwer­­den. Deshalb sei die Vorsorge so wichtig.

Ab dem Alter von 50 Jahren haben alle Anspruch auf Früherkennungsleistungen – dazu gehören eine gezielte Beratung durch den Hausarzt und ein Schnelltest auf verborgenes Blut im Stuhl. Ab 55 Jahren gibt es die Wahl zwischen dem Schnelltest im Abstand von zwei Jahren oder zwei Darmspiegelungen im Abstand von zehn Jahren, wie die AOK wei­ter mitteilte. Die AOK Sachsen-Anhalt biete für Versicherte, deren Vater oder Mutter an Darmkrebs erkrankt ist, zeitigere Untersuchungen an. © dpa/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

15.02.18
Menschen mit geistiger Behinderung müssen besser über Prävention informiert werden
Düsseldorf – Menschen mit geistiger Behinderung nehmen Krebsfrüherkennungsprogramme deutlich seltener in Anspruch als der Durchschnitt der Bevölkerung. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Studie......
06.02.18
Gastroenterologen fordern Vorsorgekoloskopie ab 50 Jahren
Berlin – Die Darmspiegelung zur Vorsorge von Darmkrebs bereits ab dem Alter von 50 Jahren durchzuführen, fordert die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und......
02.02.18
Im Mammographie­screening entdeckte Brustkrebs­vorstufen sind häufig aggressiv
Münster – Bei den im Rahmen des zweijährigen Mammographiescreenings auffallenden Krebsvorstufen ist das duktale Carcinoma in situ mit einem hohen Malignitätsgrad das häufigste. Diese biologisch sehr......
02.02.18
Ärzte und Verbände mahnen am Weltkrebstag zu Prävention und Früherkennung
Berlin/Bonn/Leipzig – In Deutschland erkranken jedes Jahr rund 500.000 Menschen neu an Krebs. Experten schätzen, dass etwa die Hälfte aller Krebsfälle durch einen gesünderen Lebensstil vermeidbar......
25.01.18
Baden-Württemberg fördert Krebsfrüherkennungs­projekt für Menschen mit Behinderung
Stuttgart – Menschen mit schweren Behinderungen sollen besser über die Möglichkeiten der Krebsfrüherkennung informiert werden. Das Land Baden-Württemberg fördert ein entsprechendes Projekt des......
22.01.18
„Angelina Jolie“-Screening aller Frauen in Studie kosteneffektiv
London – Wenn alle Frauen im Alter von 30 Jahren auf Mutationen in sechs Risikogenen getestet würden, könnten in Großbritannien 64.500 Frauen vor Brustkrebs und 17.500 Frauen vor Eierstockkrebs......
19.01.18
„CancerSEEK“: Bluttest soll acht Krebsarten erkennen – Experten skeptisch
Baltimore – Der kombinierte Nachweis der Tumor-DNA aus 16 Krebsgenen mit acht konventionellen Tumormarkern hat in einer Pilotstudie die Diagnose von acht häufigen Krebsarten mit hoher Genauigkeit......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige