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Politik

Gemeinsamer Bundes­aus­schuss fördert weitere Innovationsprojekte

Donnerstag, 20. April 2017

/vege, stock.adobe.com

Berlin – Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundes­aus­schuss (G-BA) hat heute weitere Projekte bekanntgegeben, die im Ramen der zweiten Förderungswelle für neue Versorgungsformen Finanzspritzen erhalten. Insgesamt stellt der Innovationsfonds in diesem Jahr 225 Millionen Euro für neue Versorgungsformen zur Verfügung.

Von 107 eingereichten Anträgen mit einem Gesamtvolumen von 485 Millionen Euro er­hielten 26 Konzepte aus unterschiedlichen Themenfeldern den Zuschlag: Jeweils vier Pro­jekte beschäftigen sich mit „Modellen mit Delegation und Substitution von Leistun­gen“, „Auf- und Ausbau der geriatrischen Versorgung“ sowie „Versorgungsmodellen für Men­schen mit Behinderungen“. Neun widmen sich der „Verbesserung der Kommunika­tion mit Patientinnen und Patienten und Förderung der Gesundheitskompetenz“.

Zudem werden fünf Projekte aus dem sogenannten themenoffenen Bereich gefördert. Dabei handelt es sich um ein Projekt zur integrierten Psychoonkologie, ein Präventions­programm für junge Krebspatienten, ein Vorsorgeangebot bei familiärer Disposition für kolorektale Karzinome, die Etablierung von Schlaganfall-Lotsen sowie ein patientenorien­tiertes Einweisungs- und Entlassmanagement in Hausarztpraxen und Kliniken.

Sobald die Projektnehmer die für die Auszahlungen erforderlichen Auflagen erfüllt ha­ben, können die Fördergelder ausgezahlt werden. Dies erfolgt regulär immer zur Mitte eines Quartals über das Bundesversicherungsamt. „Von Seiten des Innovations­aus­schusses ist der Weg gebahnt, damit die Gelder fließen können. Im Interesse der Patien­ten, die von den neuen Versorgungsformen profitieren werden, hoffe ich, dass die Pro­jekte nun zügig starten können“, sagte der Vorsitzende des Innovationsausschusses, Josef Hecken. © hil/sb/aerzteblatt.de

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