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Vermischtes

Cyberattacken bedrohen Gesundheits­dienstleister

Donnerstag, 20. April 2017

Düsseldorf – Führungskräfte aus dem Gesundheitswesen sehen in Cyberattacken eine der größten Bedrohungen ihres Geschäftsmodells. Das zeigt die Studie „A new treat­ment? Healthcare findings from the 20th Annual Global CEO Survey“ der Wirtschafts- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC). Demnach legen Gesund­heitsdienstleister im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen zwar mehr Wert auf die Si­cherheit ihrer Daten, unternehmen aber vergleichsweise wenig, um sich gegen Hacker­angriffe aus dem Internet zu schützen.

Obwohl laut Studie 82 Prozent in dem Verlust der Datensicherheit das größte Ge­schäfts­­risiko (alle Branchen: 55 Prozent) sehen, wappnet sich nur knapp die Hälfte der Befrag­ten (48 Prozent) gegen Cyberattacken. Gleichzeitig glauben immerhin 90 Pro­zent, dass digitale Technologien die Branche umkrempeln und den Weg zu mehr Um­satz ebnen wer­­­den.

52 Prozent erwarten innerhalb der nächsten drei Jahre eine positive Umsatz­ent­wicklung, im vergangenen Jahr waren das nur 37 Prozent. 46 Prozent rechnen bereits in den kom­­men­den zwölf Monaten mit einem guten Geschäft – das liegt deutlich über dem Schnitt der sonstigen Wirtschaft von 38 Prozent weltweit. Am höchsten sind die Erwar­tun­gen im Bereich der Arzneimittel und Biowissenschaft.

Ein Problem, mit dem die Branche kämpft: Es gibt nicht genügend Fachkräfte. Laut einer Studie der Initiative für qualifizierten IT-Nachwuchs in der Gesundheitswirtschaft (INIT-G) hat derzeit nur jede dritte Klinik in Deutschland medi­zi­nische Informatiker angestellt, je­des zehnte Krankenhaus konnte entsprechende Posi­tio­nen aufgrund fehlender Bewer­ber nicht besetzen. Gesucht wird vor allem in den Berei­chen Softwareentwicklung, Pro­jektmanagement und Beratung. Stellen gibt es aber auch in der Produktentwicklung, in der Implementierung und im Support. © hil/sb/aerzteblatt.de

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