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Politik

Gröhe für Reiseimpfung auf Kassenkosten

Freitag, 21. April 2017

Berlin – Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Hermann Gröhe (CDU) setzt sich dafür ein, dass die gesetzlichen Krankenkassen ihren Versicherten auch weiterhin Reiseschutz­impfun­gen be­­­­zahlen dürfen. Wie das Magazin Focus berichtet, hatte der Rechnungsprüfungs­aus­schuss des Bundestags Gröhe aufgefordert, er solle darauf hinwirken, dass die Kassen die Kosten nicht mehr als Satzungsleistung übernehmen. Zuvor hatte der Bundesrech­nungs­­hof eine ähnliche Auffassung vertreten.

„Da nach Überzeugung des BMG kein Rechtsverstoß der Krankenkassen vorliegt, be­steht keine Rechtsgrundlage für ein aufsichtsrechtliches Einwirken auf die Kassen“, heißt es in einem Brief des Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­iums (BMG) an das Bundesver­siche­rungs­amt und die Sozialminister der Länder.

Der Vorgang ist jenseits der juristi­schen Bewertung auch politisch aktuell. Denn Deutsch­land kämpft im Rahmen seiner G20-Präsidentschaft gerade dafür, weltweit Infek­tio­nen einzudämmen. Auch das Werben um Impfungen ist dabei ein Thema. © kna/aerzteblatt.de

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Practicus
am Samstag, 22. April 2017, 22:01

Aha

da sollen also weiterhin die Beiträge derer, die sich Reisen in Malaria- und Gelbfiebergebiete niemals leisten können, dazu verwendet werden, den Luxus-Fernreisenden den notwendigen Gesundheitsschutz zu spendieren... die Durchschnittsversicherten fahren höchstens mal in ein Hepatitis-A-Risikoland (Türkei, Tunesien, Ägypten)...
Wer nach Thailand, Bali,Karibik, Kenia, Südafrika, Mittel- und Südamerika reisen kann, hat auch das Geld für die Impfungen

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