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Politik

Organspende: Sachsen will mehr Menschen erreichen

Dienstag, 25. April 2017

Dresden – Sachsens Regierung will mehr Menschen für eine Organtransplantation ge­winnen. Dem dient auch eine Gesetzesnovelle zum Transplantationsgesetz, über die Ge­sundheitsministerin Barbara Klepsch (CDU) heute nach der Kabinettssitzung infor­mierte. Demnach soll die Rolle der Transplantationsbeauftragten in den Krankenhäu­sern ge­stärkt werden. Das neue Gesetz soll unter anderem regeln, dass nur erfahrene Ärzte den Job übernehmen können und für ihre Tätigkeit und Fortbildung auch ausreichend freigestellt werden.

„Organspende beginnt im Krankenhaus: Wenn dort potenzielle Organspender nicht er­kannt werden, gibt es keine Spenderorgane für die – in vielen Fällen lebensrettende – Transplantation“, sagte Klepsch. Die Ministerin rechnet damit, dass bei einer immer älter werdenden Bevölkerung auch der Bedarf an Spenderorganen nicht nachlassen wird.

Das wird auch an aktuellen Zahlen deutlich. 2016 gab es in Sachsen 60 Organentnah­men. Bei den meisten Spendern werden mehrere Organe entnommen. Zugleich warte­ten rund 500 Patienten auf eine Transplantation. Bei Nieren gibt es Wartezeiten von bis zu sechs Jahren. In Sachsen wurden an 66 der insgesamt 78 Krankenhäuser Organe ent­nommen. Mit 14,7 Organspenden auf eine Million Einwohner liegt Sachsen über dem Bundesdurchschnitt (10,4), teilte Klepsch mit. © dpa/aerzteblatt.de

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