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Ausland

USA: Kampf gegen Fettleibigkeit bei Kindern ausgebremst

Mittwoch, 3. Mai 2017

Washington – Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat sich eines der wich­tigs­ten politischen Anliegen von Michelle Obama vorgeknöpft: den Kampf der früheren First Lady für gesünderes Essen für Kinder. Künftig solle den Schulen des Landes wie­der „größere Flexibilität“ ermöglicht werden, kündigte das Landwirtschaftsministerium in Washington an. Außerdem soll demnach erreicht werden, dass die Schüler wie­der mit mehr Begeisterung essen.

„Wenn die Kinder das Essen nicht mögen und es im Müll landet, bekommen sie gar keine Ernährung“, sagte Landwirtschaftsminister Sonny Perdue. Seinem Ministerium zufolge führ­ten die Vorgaben des „Healthy, Hunger-Free Kids Act“, der unter anderem Beschrän­kungen für den Salz- und Zuckeranteil im Schulessen vorsieht, zu Kosten von 1,2 Milliar­den Dollar (1,1 Milliarden Euro) für die Schulbezirke und die Bundesstaaten.

Im Kampf gegen Übergewicht bei Kindern hatte sich Michelle Obama, Ehefrau des ehe­ma­li­gen US-Prä­sidenten Barack Obama, während der Amtszeit ihres Mannes für besse­res Schul­essen und mit ihrer Kampagne „Let’s move! Active Schools“ für ein besseres Bewusst­sein für Bewegung eingesetzt.

Offiziellen Zahlen der Gesundheitsbehörden zufolge ist jedes sechste Kind in den USA übergewichtig oder fettleibig. Laut einer aktuellen Studie der Bloomberg School of Public Health an der Johns-Hopkins-Universität könnten in den USA Gesundheitskosten in Milli­ar­denhöhe eingespart werden, wenn Kinder sich mehr bewegten. © afp/aerzteblatt.de

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