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RTL unterliegt in Rechtsstreit um Pflegeheimbericht

Mittwoch, 3. Mai 2017

Hamburg – Im Rechtsstreit um einen Bericht über Pflegeheime hat der Fernseh­sender RTL eine Niederlage vor dem Hamburger Landgericht hinnehmen müssen. Nach dem Urteil der Pressekammer dürfe der Sender nicht mehr behaupten, dass Bewohner von Einrichtungen der Marseille-Kliniken AG unterernährt seien, weil sie zu wenig zu ess­en bekommen hätten, erklärte ein Gerichtssprecher gestern. Sollte das Urteil rechts­kräf­tig werden, müsste das RTL-Magazin Extra eine Richtigstellung verlesen. Auch für mögli­cherweise entstandene Schäden durch die Sendung vom 14. Dezember 2015 müsste der Sender aufkommen. Der Branchendienst Meedia hatte zuerst darüber berichtet.

Die Frage der Unterernährung bei Senioren und der Essensversorgung sei ein komple­xes Thema, betonte der Gerichtssprecher. RTL habe im Prozess die ehrenrührigen Vor­wür­fe nicht beweisen können. Das am vergangenen Freitag verkündete Urteil liege noch nicht in der Endfassung vor. Einen Monat nach Zustellung der schriftlichen Fassung an die Streitparteien könne Berufung eingelegt werden.

RTL kündigte bereits Rechtsmittel an. „Wir haben uns nichts vorzuwerfen, weil wir unter Einhaltung der journalistischen Sorgfaltsplicht wahrheitsgemäß berichtet haben. Deswe­gen werden wir selbstverständlich in die Berufung gehen“, sagte RTL-Sprecher Matthias Bolhöfer. © dpa/aerzteblatt.de

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