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Sparkurs am Uniklinikum Bonn zeigt Wirkung

Montag, 8. Mai 2017

Bonn – Das Universitätsklinikum Bonn (UKB) konnte das Jahr 2016 mit einem wirtschaft­lichen Überschuss von 3,95 Millionen Euro abschließen. Vorstand und Aufsichtsrat seh­en den seit 2014 gefahrenen Sparkurs bestätigt.

„Dieser großartige Turnaround freut uns besonders, weil das UKB – wie alle 33 Universi­tätsklinika in Deutschland – unter gro­ßem Kostendruck steht und gerade mit etwa 50.000 stationären, über 350.000 ambu­lan­ten Patienten, über 30.000 Notfällen und einem der höchsten Fallschweregrade in Deut­schland große Aufgaben zu bewältigen hat“, sagte der Vorstandsvorsitzende und ärztli­che Direktor des UKB, Wolfgang Holzgreve. Nach den Verlustjahren 2012 und 2013 hat die Klinikleitung ein Sparprogramm initiiert, das nun be­reits im zweiten Jahr für schwarze Zahlen sorgt.

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Die Zahl der am UKB Beschäftigten hat sich gegenüber dem Vorjahr um 213 erhöht. 2016 gab es geringfügig weniger vollstationäre Fälle als 2015, die Zahl der ambulanten Leistungen hingegen stieg im gleichen Zeitraum um 2,24 Prozent.

Umfang­reiche Bauvor­haben, wie das Zentrum für Neurologie, Psychiatrie und Psychoso­matik (NPP), das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), das Eltern-Kind-Zentrum, das Forschungsgebäude BMZ II und das Herzzentrum, hat das UKB im letzten Jahr begonnen oder fortgeführt. Weitere Ausstattungsinvestitionen in den Be­reichen Herzmedizin, Intensivmedizin, Interdisziplinäre Zentren und Neonatologie sollen folgen, hieß es aus dem Klinikum. © hil/aerzteblatt.de

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