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Vermischtes

Ärztin wegen Abrechnungsbetruges angeklagt

Mittwoch, 10. Mai 2017

Frankfurt/Friedberg – Eine Allgemeinmedizinerin aus Hessen soll im großen Umfang bei der Abrechnung von Leistungen betrogen haben. Dadurch sei ein Schaden von fast 370.000 Euro entstanden, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt/Main heute mit.

Gegen die Ärztin wurde Anklage wegen gewerbsmäßigen Betruges in 14 Fällen und ge­werbsmäßiger Urkundenfälschung in 153 Fällen erhoben. Die 54-Jährige aus Mittel­hess­en soll zwischen 2010 und 2013 nicht vorgenommene Behandlungen abgerechnet und dafür unter anderem die Unterschriften ihrer Patienten gefälscht haben.

Der Fall war 2011 ins Rollen gekommen, nachdem die Kassenärztliche Vereinigung Hes­s­en Unstimmigkeiten bei den Abrechnungen festgestellt und Anzeige erstattet hatte. Die Ermittler durchsuchten daraufhin die Praxisräume und die Wohnung der Ärztin und be­frag­ten rund 150 Patienten. © dpa/aerzteblatt.de

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