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Telemedizinisches Netzwerk für neurologische Notfälle nimmt Arbeit auf

Freitag, 12. Mai 2017

Berlin – Im Nordosten Deutschlands startet jetzt ein neues telemedizinisches Netzwerk, dass die Behandlungsqualität von neurologischen Notfällen verbessern soll. Das Netz­werk zur „Akutneurologischen Versorgung in Nordostdeutschland mit telemedizinischer Unterstützung“ (ANNOTeM) wird von der Charité in Berlin geleitet. Der Innovationsfonds beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) fördert es mit rund sieben Millionen Euro.

Im Rahmen des Projektes erhalten kommunale Kliniken einen Rund-um-die-Uhr aktiven Telemedizindienst. Behandlungsdaten, Informationen von CT- oder MRT-Untersuchun­gen sowie Labordaten werden dabei an Experten in hochspezialisierten Einrichtungen übermittelt.

„Der Erfolg des telemedizinischen Konzepts wurde bereits in der Schlaganfallversorgung nachgewiesen. ANNOTeM ist nun die konsequente Erweiterung dieser Versorgungsform auf andere neurologische Notfallerkrankungen“, erläuterte Heinrich Audebert, ärztlicher Leiter der Klinik für Neurologie am Campus Benjamin Franklin und Vorstandsmitglied des Centrums für Schlaganfallforschung Berlin.

Das Netzwerk besteht aus drei Maximalversorgungskliniken: Charité – Universitätsme­di­zin Berlin, BG Klinikum Unfallkrankenhaus Berlin, Universitätsklinikum Greifswald, Epi­lep­sie­zentrum Berlin-Brandenburg sowie elf regionale Versorgungskliniken in Mecklen­burg-Vorpommern und Brandenburg. © hil/aerzteblatt.de

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