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Mehr als jeder vierte Deutsche hat Bluthochdruck

Dienstag, 16. Mai 2017

Berlin – Bei immer mehr Menschen in Deutschland wird Bluthochdruck diagnostiziert. Vom Jahr 2008 bis zum Jahr 2015 stieg der Bevölkerungsanteil mit dieser Diagnose von 25,3 Prozent auf 28,3 Prozent, wie eine heute von der Barmer veröffentlichte Studie zur primären Hypertonie ergab. In absoluten Zahlen bedeutete dies einen Anstieg um mehr als zwei Millionen Betroffene auf über 23 Millionen Patienten.

„Oftmals bleibt ein zu hoher Blutdruck lange unbemerkt, da zunächst keine offensichtli­chen Beschwerden auftreten – Schmerzen in Brust oder Kopf, Nasenbluten, Ohrensau­sen, Kurzatmigkeit und Schwindel können Warnsignale sein“, sagte Ursula Marschall, leitende Medizinerin der Barmer. Wer damit länger zu kämpfen habe, solle seinen Blut­druck ärztlich kontrollieren lassen.

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Bluthochdruck ist den Angaben zufolge die am häufigsten vorkommende Diagnose in Deutschland. Wegen des demografischen Wandels erwartet die Krankenkasse einen wei­teren Anstieg. Zu den Ursachen zählen Diabetes, Übergewicht, Nikotinkonsum, Bewe­gungsmangel und Stress. © afp/aerzteblatt.de

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