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Politik

Sachsen will mehr Digitalisierung im Gesundheitswesen

Dienstag, 16. Mai 2017

Dresden – Sachsen will Patienten künftig komfortabler versorgen und setzt dabei auf Er­rungenschaften der Technik wie Computer und Tablet. Das Landeskabinett verabschie­de­te dazu heute eine neue Förderrichtlinie.

„Medizinische Versorgung wird durch digitale Anwendungen sicherer, effektiver und kom­for­tabler. Das ist im Sinne unserer Patienten und im Sinne aller Beteiligten im Gesund­heits­wesen“, sagte Ministerin Barbara Klepsch (CDU). Im aktuellen Doppel­haushalt wer­de die Digitalisierung in diesem Bereich mit zehn Millionen Euro gefördert. Ein Schwer­punkt sei dabei die Telemedizin.

„Beim Einsatz telemedizinischer Anwendungen zwischen Arzt und Patient brauchen wir mehr Offenheit. Gemeinsam mit der Ärzteschaft werden wir gute Lösungen finden, um den Patienten medizinische Versorgung auch über Computer, Tablet oder Smartphone zukommen zu lassen“, betonte die Ge­sund­heits­mi­nis­terin. Sachsen nutzt für diesen Zweck auch Gelder aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung – zwischen 2014 und 2020 insgesamt 28 Millionen Euro. © dpa/aerzteblatt.de

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