Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Kündigung von Klinikchef im Streit um Abtreibungen unwirksam

Montag, 22. Mai 2017

Lüneburg – Nach dem Streit um Schwangerschaftsabbrüche an der Capio-Elbe-Jeetzel-Klinik in Dannenberg ist die Kündigung des Klinikchefs vom Arbeitsgericht Lüneburg (Az.: 2 Ca 41/17) für unwirksam erklärt worden.

Der Vorwurf der Kompetenzüberschreitung habe nicht für eine Kündigung ohne vorherige Abmahnung ausgereicht, sagte die Direktorin des Gerichts, Charlotte Groschupf. Die am Freitag gefallene Entscheidung sei noch nicht rechtskräftig, da eine Berufung möglich sei. Zunächst hatte die Elbe-Jeetzel-Zeitung hierüber berichtet.

Der Verwaltungschef war im Februar von der Betreibergesellschaft Capio Deutsche Klinik GmbH wegen unüberbrückbarer Differenzen entlassen worden. Anfang Februar hatte zunächst der Gynäkologie-Chefarzt seinen Rückzug aus der Klinik angekündigt.

Er war in die Kritik geraten, nachdem er unter Berufung auf seinen christlichen Glauben Abtreibungen abgelehnt hatte. Der Klinikchef hatte sein Vorgehen verteidigt. Nach Auffassung der Klinikgesellschaft könnten zwar einzelne Ärzte diese Eingriffe ablehnen, jedoch nicht das Krankenhaus als Ganzes. © dpa/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

15.12.17
Mehrere Länder wollen Werbeverbot für Abtreibungen kippen
Berlin – Mehrere Bundesländer wollen das Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche abschaffen. Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg und Thüringen haben dazu einen Gesetzentwurf eingebracht, der heute......
14.12.17
Union hält an Werbeverbot für Schwangerschafts­abbrüche fest
Berlin – Zwischen den Bundestagsparteien laufen in Berlin derzeit Gespräche darüber, wie mit dem umstrittenen Paragrafen 219a Strafgesetzbuch (StGB), der Werbung für Schwangerschaftsabbrüche......
12.12.17
Schwangerschafts­abbruch: Hausärztin und Unterstützer fordern Abschaffung von Strafrechtsparagraf
Berlin – Die Gießener Hausärztin Kristina Hänel und ihr Unterstützerkreis haben heute 150.434 Unterschriften gegen den § 219a Strafgesetzbuch Politikern vor dem Deutschen Bundestag überreicht. Der......
07.12.17
Zahl der Abtreibungen in Deutschland hat zugenommen
Wiesbaden – In Deutschland haben seit Jahresbeginn bis Ende September mehr Frauen abgetrieben. Die Zahl der Schwangerschaftabbrüche stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zwei Prozent auf 76.900.......
06.12.17
Montgomery: Ärzte dürfen nicht wegen Information zu Abtreibungen belangt werden
Berlin – Der Präsident der Bundes­ärzte­kammer (BÄK) hat sich in die laufende Debatte um das bestehende Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche (Paragraf 219a Strafgesetzbuch) eingeschaltet. „Aus......
05.12.17
Abtreibungsparagraf abschaffen: Petition zählt 135.000 Unterstützer
Gießen/Berlin – Die wegen Werbung für Abtreibung verurteilte Ärztin Kristina Hänel (61) aus dem hessischen Gießen hat inzwischen mehr als 135.000 Unterstützer. So viele Menschen haben ihre......
01.12.17
SPD wirbt für Änderungen im Abtreibungsrecht
Berlin – Die SPD im Bundestag wirbt für eine parteiübergreifende Initiative, um das Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche zu lockern. Dies sagte die SPD-Rechtspolitikerin Eva Högl dem......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige