Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Mobiles Notfallkrankenhaus für Katastrophen­situationen im Aufbau

Freitag, 26. Mai 2017

Leipzig – Neun europäische Länder beteiligen sich unter der Leitung der General­direktion Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Kommission (DG ECHO) an der Konzeption eines mobilen Krankenhauses für den Einsatz in Krisen­gebieten. Aus Deutschland ist neben den Johannitern das Innovationszentrum für Computerassistierte Chirurgie (ICCAS) der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig in das Projekt involviert. Dessen Wissenschaftler steuern die informations­technische Infrastruktur und Vernetzung der medizinischen Geräte und Assistenz­systeme bei.

„Wir stehen vor der besonderen Herausforderung, den Fluss von Ressourcen und Informationen sicherzustellen und Ordnung in eine ansonsten sehr chaotische Situation zu bringen. Das Chaos außerhalb des Krankenhauses, sei es nach einem Erdbeben oder einem Wirbelsturm, darf nicht in das Krankenhaus hineinkommen“, so Thomas Neumuth, stellvertretender Direktor des ICCAS und Mitglied im Lenkungs­ausschuss des EU-Projekts. Das mobile Krankenhaus soll modular aufgebaut sein, sich an verschiedene Katastrophensituationen anpassen und innerhalb von zwei bis drei Tagen in einem Krisengebiet einsetzbar sein können. 

Die Welt­gesund­heits­organi­sation WHO sowie die Organisation Handicap International unterstützen das Vorhaben, dessen Planungsphase jetzt begonnen hat und auf zwei Jahre angelegt ist. Nach der Bestätigung des Konzepts durch die EU-Kommission kann seine Umsetzung erfolgen. © hil/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

18.10.17
Fast 600.000 Rohingya aus Myanmar geflohen
Genf – Im südostasiatischen Bangladesch ist die Zahl der muslimischen Rohingya-Flüchtlinge aus dem Nachbarland Myanmar erneut dramatisch gestiegen. 582.000 Menschen hätten dort nach neuesten......
16.10.17
Erstes Krankenhaus für Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch eröffnet
Genf – Für mehr als 530.000 aus Myanmar geflüchtete Rohingya gibt es im Nachbarland Bangladesch jetzt ein Krankenhaus. Das Rote Kreuz eröffnete die Einrichtung mit 60 Betten heute in Cox's Bazar. Das......
16.10.17
Sea Watch unterschreibt Regeln für Mittelmeer-Einsätze
Rom – Mehrere Monate nach Verhandlungen mit privaten Seenotrettern auf dem Mittelmeer hat die deutsche Organisation Sea Watch einen umstrittenen Verhaltenskodex der italienischen Regierung......
13.10.17
Notlage in Nigeria für UN „völlig unhaltbar“
Abuja – Die von der islamistischen Terrormiliz Boko Haram verursachte Notlage im Nordosten Nigerias ist nach Angaben der Vereinten Nationen (UN) eine humanitäre Krise untragbaren Ausmaßes. „Die......
12.10.17
Kriege und Klimawandel gefährden Erfolge im Kampf gegen Hunger
Berlin – Kriege und die Folgen des Klimawandels haben die Fortschritte der vergangenen Jahre im Kampf gegen den Hunger teilweise wieder zunichte gemacht. Das zeigt der Welthunger-Index 2017, der die......
11.10.17
Myanmar: Tausende Rohingya geflohen, Impfkampagne läuft
Genf – Mit neuen Horrorberichten über Gewalt und absichtlich in Brand gesetzte Dörfer sind innerhalb eines Tages rund 11.000 muslimische Rohingya-Flüchtlinge aus Myanmar in Bangladesch eingetroffen.......
10.10.17
815 Millionen Menschen sind unterernährt
Wiesbaden – Erstmals seit vielen Jahren gibt es wieder deutlich mehr unterernährte Menschen auf der Welt. Das berichtete das Statistische Bundesamt in Wiesbaden heute mit Blick auf den......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige