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Vermischtes

Mobiles Notfallkrankenhaus für Katastrophen­situationen im Aufbau

Freitag, 26. Mai 2017

Leipzig – Neun europäische Länder beteiligen sich unter der Leitung der General­direktion Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Kommission (DG ECHO) an der Konzeption eines mobilen Krankenhauses für den Einsatz in Krisen­gebieten. Aus Deutschland ist neben den Johannitern das Innovationszentrum für Computerassistierte Chirurgie (ICCAS) der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig in das Projekt involviert. Dessen Wissenschaftler steuern die informations­technische Infrastruktur und Vernetzung der medizinischen Geräte und Assistenz­systeme bei.

„Wir stehen vor der besonderen Herausforderung, den Fluss von Ressourcen und Informationen sicherzustellen und Ordnung in eine ansonsten sehr chaotische Situation zu bringen. Das Chaos außerhalb des Krankenhauses, sei es nach einem Erdbeben oder einem Wirbelsturm, darf nicht in das Krankenhaus hineinkommen“, so Thomas Neumuth, stellvertretender Direktor des ICCAS und Mitglied im Lenkungs­ausschuss des EU-Projekts. Das mobile Krankenhaus soll modular aufgebaut sein, sich an verschiedene Katastrophensituationen anpassen und innerhalb von zwei bis drei Tagen in einem Krisengebiet einsetzbar sein können. 

Die Welt­gesund­heits­organi­sation WHO sowie die Organisation Handicap International unterstützen das Vorhaben, dessen Planungsphase jetzt begonnen hat und auf zwei Jahre angelegt ist. Nach der Bestätigung des Konzepts durch die EU-Kommission kann seine Umsetzung erfolgen. © hil/aerzteblatt.de

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