Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ärzteschaft

Fehlanreize, Glyphosat, Öko­nomi­sierung: Ärztetag fasst zahlreiche Beschlüsse

Freitag, 26. Mai 2017

/Maybaum

Freiburg – Fehlanreize, Glyphosat, Öko­nomi­sierung, Hausarztversorgung: Die 250 Delegierten des  120. Deutschen Ärztetags hat in Freiburg haben gestern zahlreiche Beschlüsse zu verschiedenen Aspekten der Sozial- und Berufspolitik gefasst. Ein Auszug. Alle Beschlüsse gibt es online.

Hausarztversorgung

Der Ärztetag unterstützt die Entwicklung neuer Konzepte zur Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung. Angesichts des demographischen Wandels, verbesserter und damit häufig auch spezialisierter Behandlungsmöglichkeiten sowie veränderter Präferenzen der nachfolgenden Ärztegenerationen müsse sich die hausärztliche Versorgung weiterentwickeln. Hausärztlich geleitete interprofessionelle Praxisteams stellten eine Möglichkeit dar, die Praxisstrukturen breiter aufzustellen und andere Berufsgruppen stärker als bisher und zugleich koordiniert in die Versorgung einzubeziehen.

Der Ärztetag forderte die Bundes­ärzte­kammer auf, hierzu ein Konzept zu erarbeiten. Leitgedanken dabei sollten eine stärkere Ausrichtung der hausärztlichen Versorgung auf die Behandlung chronisch kranker Patienten sowie auf Prävention und Rehabilitation sein. Zu berücksichtigen sei auch die Weiterentwicklung intra- und interprofessioneller regionaler Versorgungsstrukturen, einschließlich einer sektorenübergreifenden Versorgung. Auch die Einbindung anderer Berufsgruppen in die Praxisteams, die Förderung der Gesundheitskompetenz der Patienten sowie die Anpassung der Vergütungsstruktur an die veränderten Versorgungskonzepte ist zu berücksichtigen.

Medizinische Versorgungszentren

Die Unabhängigkeit von ärztlichen Entscheidungen soll auch für angestellte Ärzte in der ambulanten Versorgung sichergestellt werden. Hintergrund ist, dass Medizinische Versorgungszentren immer häufiger von Wirtschaftsunternehmen mit ökonomischen Zielsetzungen getragen werden. Die Delegierten stellten klar, dass vertraglich gesetzte Anreize wie einzelleistungsabhängige Leistungsvariablen, die darauf abzielen, Diagnostik- oder Behandlungsentscheidungen zu beeinflussen, der ärztlichen Berufsordnung widersprechen.

Ambulante Versorgungsstrukturen

Der Ärztetag betrachtet zudem mit Sorge, dass sich in immer mehr Bereichen der ambulanten ärztlichen Versorgung konzernartige Strukturen ausbilden. Die Delegierten forderten den Gesetzgeber auf, die Größe solcher Strukturen zu begrenzen. Die Regelungen für die Zulassung seien zudem zu überprüfen und so anzupassen, dass die Zulassungsausschüsse ihre Entscheidungen an den Erfordernissen einer guten regionalen Versorgung ausrichten können.

DRG-Reform

Um Bedarfsgerechtigkeit in der Patientenversorgung zu erlangen, ist eine grundlegende Reform der Betriebskostenfinanzierung im Krankenhaus notwendig, stellte der 120. Deutsche Ärztetag fest. Die hiesige Ausgestaltung des DRG-Systems habe „in eine Sackgasse“ geführt. Kostensenkung, Stellenabbau, Arbeitshetze und die Unterversorgung nicht lukrativer Patientengruppen seien unausweichlich.

Ärztliche Direktoren in Kliniken

Als weiteren Schritt gegen die überbordende Öko­nomi­sierung der ärztlichen Tätigkeit im Krankenhaus regten die Delegierten eine Stärkung der Position des Ärztlichen Direktors an. Sein Stellenwert sei in der Regel weit von dem eines Betriebsratsvorsitzenden in der Industrie entfernt. „Hier gilt es gegenzusteuern“, heißt es in der Entschließung.

Fehlanreize in Krankenhäusern

An die Krankenhausträger erging die Forderung, Fehlanreize durch vorrangig ökonomisch motivierte Zielvorgaben zu vermeiden und Ärzte nicht durch solche Vorgaben unter Druck zu setzen. Mit einer „aktiven Pause“ will der Ärztetag auf Fehlentwicklungen wie die Trivialisierung und Entwertung des ärztlichen Berufsbilds aufmerksam machen. Unter Regie der Bundes­ärzte­kammer sollen alle in Deutschland tätigen Ärzte in einer konzertierten Aktion ihre Arbeit unterbrechen. Der Ärztetag wandte sich gegen jede ökonomistische und funktionale Verengung des Arztberufs als „Dienstleister“, „Reparateur“ oder „Unternehmer“.

Aufkauf durch Gesundheitskonzerne

Gefahr droht der Unabhängigkeit des Arztberufs auch durch primär gewinnorientierte Gesundheitskonzerne, die systematisch Arztpraxen und Arztsitze aufkaufen. Daher bittet der 120. Deutsche Ärztetag die Kollegen, beim Verkauf auch diesen Aspekt zu berücksichtigen.

Sektorenübergreifende Qualitätssicherung

Die Träger der zukünftigen Landesarbeitsgemeinschaften für die Sektorenübergreifende Qualitätssicherung forderte der 120. Deutsche Ärztetag dazu auf, die entsprechenden Vorgaben des Gemeinsamen Bundes­aus­schusses umzusetzen. Diese sehen vor, die jeweilige Lan­des­ärz­te­kam­mer zu beteiligen, um deren breite und umfangreiche Expertise und langjährige Erfahrung in der Qualitätssicherung nutzen zu können.

Glyphosat

Es ist noch immer unklar, ob Glyphosat die Gesundheit schädigt. Die Welt­gesund­heits­organi­sation stuft das Pestizid als wahrscheinlich krebserzeugend ein. Zum Schutz der Bevölkerung fordert der 120. Deutsche Ärztetag das Bundesministerium für Bildung und Forschung auf, die Risiken von Pestiziden, insbesondere von Glyphosat, weiter zu erforschen. Notwendig seien aufgrund der unzureichenden und widersprüchlichen Datenlage langfristige, industrieunabhängige Studien.

Abschiebung von Flüchtlingen

Außerdem hat der Ärztetag bekräftigt, dass stationär behandlungsbedürftige Flüchtlinge nicht reisefähig sind und dementsprechend nicht abgeschoben werden dürften. Er fordert darüber hinaus Rechtssicherheit auch für die behandelnden Ärzte.

Einsatz für türkische Kollegen

Mit Sorge hat der 120. Deutsche Ärztetag den Prozess gegen den Arzt Sedar Küni in der Türkei zur Kenntnis genommen. Der 120. Deutsche Ärztetag forderte die Bundesregierung auf, sich dafür einzusetzen, dass der Revisionsprozess gegen den Vertreter der türkischen Menschenrechtsstiftung nach rechtsstaatlichen Grundsätzen geführt werde. Auch die Unabhängigkeit medizinischer Versorgung ohne Ansehen der Person müsse gewahrt bleiben.

Die Delegierten baten den Vorstand der Bundes­ärzte­kammer auch, sich für bessere Haftbedingungen für die beiden türkischen Kollegen Dilay Banu Büyükavci und Dr. Sinan Aydin sowie ihre Mitangeklagten einzusetzen. Sie stehen auf Antrag der Türkei in Deutschland vor Gericht.

Ärztliche Weiterbildung ist Berufsausübung

Die Weiterbildung der approbierten Ärzte findet im Rahmen ihrer Berufsausübung statt. Sie tragen wesentlich zur gesundheitlichen Versorgung in Klinik und Praxis bei. „Deshalb müssen die Gehälter der sich weiterbildenden Ärzte im ambulanten Bereich wie im Krankenhaus vollständig refinanziert werden“, fordert der 120. Deutsche Ärztetag. Die Delegierten forderten die Bundes­ärzte­kammer auf, sich weiterhin für eine angemessene Finanzierung der Weiterbildung einzusetzen.

Refinanzierung der Gehälter in der Weiterbildung

Im ambulanten Bereich müsse die Refinanzierung der Gehälter von Ärzten in Weiterbildung auch durch die von ihnen in der Patientenversorgung erbrachten Leistungen erfolgen. Die Finanzierungskonzepte sollten sich an der Weiter­bildungs­ordnung orientieren. Zudem sei eine Finanzierung des Supervisionsaufwandes der Weiterbildungsbefugten notwendig. Bundes­ärzte­kammer und Lan­des­ärz­te­kam­mern seien wegen ihrer Verantwortung für die Weiterbildung und die Berufsaufsicht bei der Entwicklung entsprechender Finanzierungskonzepte zu beteiligen.

© EB/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

doc.nemo
am Mittwoch, 31. Mai 2017, 08:58

@Robberta

Die meisten der von Ihnen angeführten Quellen (soweit sie überhaupt erreichbar sind), können wohl kaum als "unabhängig" bezeichnet werden.
Robberta
am Montag, 29. Mai 2017, 20:45

Alle unabhängigen Studien belegen die Gefährlichkeit von Glyphosat

Das ist stimmt nicht, dass es immer noch unklar sei, ob Glyphosat die Gesundheit schädigt.


Vielmehr ist es so, dass nur alle Studien, die von Monsanto erstellt und in Auftrag gegeben wurden besagen, dass Glyphosat harmlos sei, während alle unabhängigen wissenschaftlichen Studien schon seit den 80er Jahren belegen, das Roundup und Glyphosat nicht nur krebserregend ist sondern zahlreiche massive gesundheitliche Folgen für Mensch und Tier hat. 



Über 100 Studien belegen, dass Roundup und Glyphosat Zell-, DNA-, Nieren-, Hormone, Leber-, Darmbakterien sowie das Autoimmunsystem schädigt und eben krebserregend ist, wie man in dieser Studienübersicht nachlesen kann:

http://www.umweltinstitut.org/images/gen/aktionen/Roundup/Studien-Glyphosat.pdf


Monsanto wird in den USA gerade von hunderten Landwirten und Angehörigen verklagt, die wahrscheinlich durch den Gebrauch von Roundup an einem Non-Hodgkin Lymphom erkrankt bzw. gestorben sind. 



Im Rahmen diese Prozesses beweisen interne Monsanto Emails, die dem US Gericht vorliegen, dass Monsanto Studien selber erstellt hat und dann nur noch externe Wissenschaftler, wie Prof Dr Helmut Greim, Kier, Kirkland, Williams, Kroes und Munro… dafür bezahlt hat, damit sie die Studien nur noch unterschreiben, wie die Süddeutsche hier dokumentiert hat:


http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/umstrittene-chemikalie-wie-monsanto-hinter-den-kulissen-agiert-1.3445002



In einer dieser Emails von 2009 gibt Monsantos führende Toxikologin, Dr Donna Farmer, sogar zu, dass sie nicht sagen kann, ob Roundup krebserregend ist, da sie das nie getestet haben.


Das ist doch verantwortungslos, denn die Landwirte spritzen Roundup und Co auf die Felder und Lebensmittel und nicht nur Glyphosat.

Eine aktuelle Analyse von Prof Christopher Portier, ehemaliger Direktor des National Institute of Environmental Health Sciences der USA, belegt zudem, dass die EU Behörden, BfR, Efsa und ECHA, 8 Krebsbefunde in Industrie-Studien übersehen haben.

Denn die Efsa hat eben nicht, wie sie behauptet haben, die Originalstudien und Daten wissenschaftlich geprüft, wie Portier in diesem öffentlichen Brief an EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker belegt.

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170529_OTS0116/glyphosat-eu-behoerden-uebersahen-8-krebsbefunde-in-industrie-studien

Zudem wurde Glyphosat schon 1985 in den USA von der FDA als krebserregend eingestuft, was dann 1991 wieder aufgehoben wurde, wie das Ärzteblatt selbst berichtete.


https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/62249

Aber auch das ist nur die halbe Wahrheit, denn im Jahr 1992 hat Monsanto sein erstes Roundup Ready Saatgut auf den US Markt bringen wollen, und da hatte Präsident George Bush Sen. Monsanto Unterstützung angeboten. Und so wurde schnell eine zweifelhafte Gegenstudie erstellt, wie man hier nachlesen kann:

http://naturalsociety.com/revealed-documents-prove-epa-knew-glyphosate-was-carcinogenic-30-years/

Es ist auch bekannt, dass in den US Zulassungsbehörde FDA und EPA ehemaligen Monsanto Mitarbeiter sitzen, wie z.B. Ex- Monsanto Vize Präsident Michael R. Taylor, der als stellvertretender Kommissar praktischerweise seit Jahren in der FDA sitzt, wo die Pestizide und GMOs von Monsanto zugelassen werden.


https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_R._Taylor



Auch die deutschen Chemiekonzerne haben von den US Amerikanern schnell gelernt, und daher sitzen auch die hochrangigen Mitarbeiter der Glyphosathersteller BAYER und BASF in der Pestizid Kommission des BfR, wo sie die geheimen Glyphosatstudien von Monsanto begutachten.



http://www.bfr.bund.de/de/mitglieder_der_bfr_kommission_fuer_pflanzenschutzmittel_und_ihre_rueckstaende-189320.html

Das ist so wissenschaftlich, als wenn die AUDI und PORSCHE Ingenieure den VW Abgasskandal untersuchen würden.
Auch das WHO Gremium FAO / JMPR, das nach der IARC Studie schnell einberufen wurde, um zu sagen, dass Glyphosat harmlos sei, wird von Monsanto, Bayer, BASF, Syngenta mit Spenden in Millionenhöhe finanziert, wie die ARD, das ZDF und The Guardian berichten:


„Glyphosat Gremium unter Industrieeinflus“:

http://www.ardmediathek.de/tv/FAKT/Glyphosat-Gremium-unter-Industrieeinflus/Das-Erste/Video?bcastId=310854&documentId=35696344

Oder hier in der ZDF Frontal21 Reportage:


https://www.youtube.com/watch?v=GdZ4b_5cDRQ

https://www.theguardian.com/environment/2016/may/17/unwho-panel-in-conflict-of-interest-row-over-glyphosates-cancer-risk


Auch die Efsa wird schon seit Jahren aufgrund ihrer industriefreundlichen Zulassungen und den Verflechtungen der Mitarbeiter mit der Chemieindustrie von Verbraucherschutzorganisationen angeklagt.

https://www.lobbycontrol.de/2015/06/efsa-bfr-gefaehrden-unsere-gesundheit-zugunsten-der-industrie/

Und auch die ECHA Kommission wird geleitet von einem freien Berater aus der Wirtschaft, der normalerweise für die Chemiekonzerne arbeitet.

https://blog.campact.de/2017/03/dieses-glyphosat-gutachten-gefaehrdet-unsere-gesundheit-experten-erklaeren-warum/



In einer aktuellen Studie von April 2017 wurden über 80 schwangere Frauen auf Glyphosat untersucht, und die Forscher fanden nach der Entbindung bis zu 189ng/ml Glyphosat in der Nabelschnur.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28422580/

Daher ist es auch kein Wunder, dass bereits neugeborene Babys Glyophosat im Urin haben, die nur Muttermilch erhalten haben, wie das ZDF dokumentiert hat:

https://youtu.be/SnBSJ-ockjI?t=2m57s



Und bereits 75% der Deutschen haben laut Studie von 2015 mindestens 0,5ng/ml Glyphosat im Urin, also 5mal mehr als im Trinkwasser erlaubt ist.

Das Erschreckende: Vor allem Kleinkinder unter 9 Jahren mit bis zu 4,2ng/ml sogar das meiste Glyphosat im Urin.

https://www.boell.de/de/2016/03/04/glyphosat-untersuchung-75-prozent-der-deutschen-deutlich-belastet


Und wie man mit einem wissenschaftlich Kniff Glyphosat aus der Muttermilch herauszaubert, hat Monsanto schon vor Jahren gezeigt.

Denn Monsanto hatte einfach der „unabhängigen“ Wissenschaftlerin, Dr. Michelle McGuire zehntausend Dollar + Spesen als Geschenk gespendet, damit sie zusammen mit Monsanto Mitarbeitern die Muttermilch auf Glyphosat untersucht.

Und dann haben die Wissenschaftler einfach die untere Nachweisgrenze, also die Limits of quantification (LOQs, für Glyphosat in Muttermilch auf 10ng/ml bzw. 5ng/ml angehoben, so dass alle gefundenen Rückstandswerte unter 10ng/ml bzw. 5ng/ml in ihrer Studie als nicht nachweisbar gelten, wie dieser kurze Film mit den wissenschaftlichen Quellen belegt.

https://www.youtube.com/watch?v=7NaP1hlSFnI


Eine wissenschaftliche Laborstudie mit Ratten von 2015 hatte zudem bewiesen, dass schon 4ng Glyphosat pro 1kg Körpergewicht im Trinkwasser bei Ratten Nieren- und Leberschäden verursacht.

http://www.ackergifte-nein-danke.de/news/179-toxikologin-diese-studie-duerfte-das-ende-von-glyphosat-besiegeln/view.html

Und dennoch behauptet das BfR weiterhin, dass Glyphosatmengen von 3mg/kg Körpergewicht für Kinder, Schwangere, Alte und Kranke total harmlos seien.

Das ist kriminell und behördliche Körperverletzung mit dem Segen von Frau Merkel, die ja schon 2016 einen Appell des 119. Deutschen Ärztetages erhalten hatte, und natürlich des Landwirtschaftsministers Christian Schmidt, denn die wissenschaftlich Fakten liegen ja allen vor.

Daher muss Gyphosat endlich verboten werden und die Zulassung von Pestiziden komplett neu, unabhängig und transparent geregelt werden. Danke.

Nachrichten zum Thema

30.05.17
Beschlussprotokoll des 120. Deutschen Ärztetags veröffentlicht
Berlin – Die Bundes­ärzte­kammer (BÄK) hat auf ihrer Internetseite das 372 Seiten starke Beschlussprotokoll des 120. Deutschen Ärztetags in Freiburg veröffentlicht. Das Dokument fasst Anträge und......
26.05.17
Novellierung der Weiterbildung nimmt nächste Hürde
Freiburg - Der 120. Deutsche Ärztetag hat grünes Licht für die weitere Beratung der Novellierung der (Muster-)Berufsordnung gegeben. In einer langen Debatte am letzten Sitzungstages stellten die......
25.05.17
Physician Assistant: Ärztetag befürwortet Modell zur Delegation
Freiburg – Der 120. Deutsche Ärztetag in Freiburg hat das Delegationsmodell „Physician Assistant“ (PA) zur Arztentlastung und -unterstützung befürwortet, das die Bundes­ärzte­kammer (BÄK) und die......
25.05.17
GOÄ: Ärztetag bestätigt Kurs
Freiburg – Der Deutsche Ärztetag hat der Bundes­ärzte­kammer (BÄK) heute Rückenwind bei den kommenden Verhandlungen für eine Novelle der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) gegeben. Auf Zustimmung gestoßen......
25.05.17
Heilpraktikerwesen sollte reformiert werden
Freiburg – Der 120. Deutsche Ärztetag fordert eine Reform des Heilpraktikerwesens. Der Gesetzgeber müsse alle invasiven Maßnahmen sowie die Behandlung von Krebserkrankungen vom zulässigen......
25.05.17
Klärungsbedarf bei der Reproduktionsmedizin
Freiburg – Der Gesetzgeber muss klare und konsistente rechtliche Regelungen für die Reproduktionsmedizin schaffen. Nicht zuletzt aufgrund ihrer gesellschaftlichen Bedeutung müssten die offenen Fragen......
25.05.17
Ärztetag: Entlassmanagement nur bei erhöhtem Versorgungsbedarf
Freiburg – Der 120. Deutsche Ärztetag hält ein Entlassmanagement nur für sinnvoll, wenn ein erhöhter Versorgungsbedarf absehbar ist, um eine Vergeudung von ärztlicher und nichtärztlicher Arbeitskraft,......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige