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Muslime sollten im Ramadan nicht auf Arzneimittel verzichten

Freitag, 26. Mai 2017

Berlin – Vor gesundheitlichen Problemen während des Fastenmonats Ramadan hat die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände gewarnt. Muslime sollten während dieser Zeit nicht unbedacht auf die Einnahme ihrer Medikamente verzichten. „Wer dauerhaft zu bestimmten Tageszeiten Medikamente einnehmen muss, sollte mit seinem Arzt oder Apotheker eine individuelle Lösung finden“, sagte Thomas Benkert, Vizepräsident der Bundesapothekerkammer.

Insbesondere Diabetiker sollten sich unbedingt dazu beraten lassen, wie sie ihre Medikamenteneinnahme auf die veränderte Nahrungsaufnahme abstimmen sollten. Dazu gehöre, mehrmals täglich die Blutzuckerwerte zu kontrollieren und auf die Symptome einer Über- oder Unterzuckerung zu achten. Diabetiker sollten immer Traubenzucker dabei haben, um Unterzuckerungen beheben zu können, rät die ABDA.

Sie weist darauf hin, dass die Verbote des Korans nicht für alle Arzneiformen gleichermaßen gelten: Die Anwendung von Dosiersprays oder Pulverinhalatoren gegen Asthma oder andere Lungenkrankheiten verstoße nicht gegen die Fastenregeln. Auch Salben und Augentropfen seien zulässig, nicht aber Nasentropfen oder Zäpfchen.

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Bei einigen Krankheiten sei es außerdem gegebenenfalls möglich, die Medikamente ausnahmsweise nachts einzunehmen oder auf einen Arzneistoff auszuweichen, der seltener eingenommen werden müsse.

In Notfallsituationen erlaube der Koran außerdem, das Fasten zu unterbrechen. Grundsätzlich müssten kranke Muslime nach den religiösen Vorschriften des Korans nicht fasten, informiert die ABDA. Der Fastenmonat beginnt am 27. Mai und endet am 24. Juni. © hil/aerzteblatt.de

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Avatar #90037
malledoc
am Sonntag, 4. Juni 2017, 19:16

@karagoez2504

wollen Sie nur stromlinienförmige Patienten? Gilt der Unsinn auch für Christen? Was ist, wenn Sie auf der Fahrt zum AfD Parteitag verunglücken? Auch Unsinn?
Avatar #624082
karagoez2504
am Samstag, 3. Juni 2017, 11:35

Muslime sollen im Ramadan nicht auf Arzneimittel verzichten.

Was wir für Sorgen haben. Gesetzliche Grundlagen ändern und es ist vorbei mit dem religiösen Unsinn. Sollte ein Diabetiker aufgrund seines Fastens in ein Krankenhaus müssen, sollte er das privat bezahlen müssen.Mich persönlich interessieren nur Kosten, die verursacht werden und wenn wegen mutwilliger Unterzuckerung Unfälle aber auch Arbeitsunfälle verursacht werden, dann heißt es eben zahlen und privat haften.
LNS
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