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Medizin

Arthroseversorgung entscheidend für die Mobilität älterer Patienten

Montag, 29. Mai 2017

/lenaconstantin, stock.adobe.com

Toronto – In einer großen Studie an Personen mit Hüft- und Kniearthrose identi­fi­zier­ten Forscher diese beiden Erkrankungen als Hauptverursacher von Schwierigkei­ten beim Gehen und einer vollständigen Immobilität im Alter. Je mehr Gelenke betroffen waren, desto stärker zeigte sich der negative Einfluss der Arthrose. Die Forscher der Universi­tät von Toronto veröffentlichten ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift Arthritis Care&Re­search (2017; doi: 10.1002/acr.23250).

Mobilität ist einer der wichtigsten Faktoren für die Selbstständigkeit und Unabhängig­keit von Menschen mit chronischen Erkrankungen. Laut Gillian Hawker, der Senior­autorin der Studie, stellt Immobilität eine Hürde für körperliche Aktivität dar, die wiederum eine Schlüsselrolle bei der Prävention und Bewältigung chronischer Erkrankungen spielt.

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In der Studie mit 18.490 Teilnehmern ermittelten die Forscher für eine 60-jährige Normalgewichtige mit mittlerem Einkommen ohne chronische Erkrankungen eine Wahrscheinlichkeit für Schwierigkeiten beim Gehen von fünf bis zehn Prozent. Für solche mit Diabetes oder kardiovaskulären Erkrankungen ermittelten die Wissenschaft­ler eine zehn- bis zwanzigprozentige Wahrscheinlichkeit für Gehprobleme, 40 Prozent mit Arthrose in zwei Knien/Hüften, 60 bis 70 Prozent Wahrscheinlichkeit für Patien­tinnen mit Diabetes, kardiovaskulären Erkrankungen und Arthrose in zwei Knien/Hüf­ten und 80 Prozent für Patientinnen mit Diabetes, kardiovaskulären Erkrankungen sowie Arthrose in Knien und Hüften.

Die Forscher betonen, dass die Ergebnisse ihrer Studie zeigen, dass Knie- und Hüft­arthrose die Hauptgründe für Schwierigkeiten beim Gehen darstellten. Zudem hätten vorherige Studien bereits gezeigt, dass durch Arthrose bedingte Bewegungseinschrän­kungen auch ein Risikofaktor für die Entstehung anderer Erkrankungen wie kardio­vaskulärer Probleme oder Diabetes seien.

Die Wissenschaftler fügen an, dass Arthrose weiterhin unterdiagnostiziert und unterbehandelt sei. Sie fordern daher mehr Aufmerk­samkeit für die Gelenkerkrankung, die einen immensen Einfluss auf die Lebensqualität und die Lebensdauer der Menschen habe. © hil/aerzteblatt.de

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MPeuser
am Freitag, 2. Juni 2017, 12:57

Arthrose vermeiden

Prof. Dr. med. Lothar Wendt hatte doch schon vor 50 Jahren über die Eiweissspeicherkrankheiten (Proteothesaurismosen)gelehrt und in Büchern berichtet, und bis heute wird seine Lehre noch nicht richtig gewürdigt. Er entdeckte den tierischen Eiweissspeicher der zwischen den Kapillaren und den Zellen im Interstitium sich befindet. Durch zu viel tierisches Eiweiss wird dieser Speicher übervoll und blockiert z. B. die ordungsgemässe Versorgung der Knorpel und der Knorpelflüssigkeit. Der unterversorgte Knorpel verliert dadurch seine Funktion und die Knorpelflüssigkeit schmiert nicht mehr richtig. Arthrose ist die Folge. Arthrose ist keine Abnutzung!!! Wie kann der heutige Mensch seine Gelenke abnutzen? Er nutzt den Fahrstuhl, die Rolltreppe, das Auto und die öffentlichen Transporte und lt der letzten Forschung läuft der Deutsche im Durchschnitt nur noch 700 m am Tag.
Es gilt diesen tierischen Eiweissspeicher zu leeren. Das ist denkbar einfach. Man macht eine 3-Monats-Diät ohne diese 7 Lebensmittel: Fleisch, Fisch, Käse, Wurst, Milch, Yogurt und Eier.
Dadurch wird die Mikroversorgungsstrecke zu den Knorpeln und den Knorpelflüssigkeiten wieder freigelegt und die Knorpeln erholen sich wieder.
Hundertausende Jahre hindurch haben die Menschen jedes Jahr 3 Monate im Winter gehungert und dabei wurde der tierische Eiweissspeicher geleert. Auch die Fastenzeit der katholischen Kirche half auch dabei. Aber heute in der westlichen Überflussgesellschaft wird der Eiweissspeicher nur noch gefüllt und nie geleert und auch die Fastenzeit nicht mehr eingehalten. Siehe auch die Broschüre "Arthrose muss nicht sein" ISNB 978-3-00-052652-7.
Diese Kurzzeitdiät hat eine interessante Nebenwirkung: Wenn im tierischen Eiweissspeicher 0,00000001 mg tierisches Eiweiss abgelagert sind, ergibt dies bei 75 Billionen Zellen bereits ein Gewicht von 7,5 kg. Und wenn z. B. dort 0,00000003 mg abgelagert sind, kommt man bereits auf 22,5 kg. Eine hervorragende Abmagerungsdiät, bei der nicht gehungert werden braucht, da alle anderen Lebensmittel, ausser den 7 genannten, normal gegessen werden können. Also "Arthrose muss nicht sein."
Michael Peuser
Staatspreisträger in Brasilien
LNS

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