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Vermischtes

Neurovaskuläres Notfallnetzwerk im Großraum Bonn gestartet

Mittwoch, 31. Mai 2017

Bonn – Sechs Krankenhäuser aus der Bonner Region haben sich zu dem Netzwerk „NeuroVask Bonn/Rheinland“ zusammengeschlossen, um Patienten mit akuten neurovaskulären Erkrankungen schneller die bestmögliche Hilfe bieten zu können. Notfallpatienten sollen über das Netzwerk im jeweils nächstgelegenen Krankenhaus mit einer zertifizierten Stroke Unit Hilfe bekommen.

„Wir können über die Stroke Unit jetzt mehr Indikationen behandeln. Patienten, die eine spezialisierte Therapie benötigen, werden interdisziplinär innerhalb unserer Kooperation behandelt und sobald wie möglich wieder heimatnah in ihr Krankenhaus zurückverlegt“, erläuterte Hartmut Bauer, Chefarzt der Neurologie im Marien-Hospital Euskirchen, stellvertretend für die Neurologen im Netzwerk. Auch Bilddaten, neuro­chirurgisches, gefäßchirurgisches sowie neuroradiologisches Fachwissen und fachliche Zweitmeinungen können über „NeuroVask“ zu jedem Netzwerkteilnehmer gelangen.

Patienten profitieren einerseits von einer heimatnahen stationären Versorgung und von der Routine eines auf ihren Fall spezialisierten Krankenhauses innerhalb des Netz­werks. Spezialisierte Neurologen, Neuroradiologen, Gefäßchirurgen und Neurochirur­gen legen fächer- und ortsübergreifend die bestmögliche Behandlung gemeinsam fest. Das Netzwerk strebt eine Zertifizierung der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft an. © hil/aerzteblatt.de

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