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Bauchspeichel­drüsenkrebs: Neuer Forschungsverbund erforscht molekulare Mechanismen

Mittwoch, 31. Mai 2017

Göttingen – Ein neuer Göttinger Forschungsverbund widmet sich der Erforschung der molekularen Vorgänge bei der Entstehung und dem Verlauf von Bauchspeicheldrüsen­krebs. Neben der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) sind das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen, das Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin sowie das Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie mit ihren Göttinger Stand­orten an der Kooperation beteiligt.

„Bisher fehlen uns leider noch immer Biomarker, die eine Früherkennung der Krebs­erkrankung ermöglichen. Und es gibt auch keine etablierten bildgebenden Untersu­chungsmethoden, die auf die Früherkennung von Bauchspeicheldrüsenkrebs ausge­richtet sind“, sagte Elisabeth Heßmann aus der Klinik für Gastroenterologie und gastro­intestinale Onkologie der UMG und Leiterin der Nachwuchsgruppe innerhalb des Verbunds.

Die Wissenschaftler nehmen deshalb die Identifizierung tumorfördernder Signalwege in den Fokus, um möglichst zielgenaue medikamentöse Therapien zu entwickeln. Die Volkswagenstiftung fördert den Aufbau des Verbundes mit 1,2 Millio­nen Euro für fünf Jahre.

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Bauchspeicheldrüsenkrebs verläuft anfangs oft ohne Symptome, sodass seine Diagnose häufig erst in fortgeschrittenem Stadium erfolgt und in der Regel mit einer schlechten Prognose einhergeht. Prognosen zufolge soll die Krebserkrankung innerhalb der nächsten zehn Jahre zu einer der häufigsten krebsbedingten Todesursachen werden. © hil/aerzteblatt.de

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