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Hochschulen

Bonn und Siegen kooperieren in der Medizinerausbildung

Mittwoch, 7. Juni 2017

Bonn – 25 Medizinstudierende der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn sollen ab dem Wintersemester 2018/19 ihr Studium an der Universität Siegen absol­vieren können. Die Medizinerausbildung ist ein Baustein des langfristigen Siegener Projekts „Medizin neu denken“, das die Vernetzung der Universität Siegen mit mehreren Hochschulen, Kliniken und weiteren Einrichtungen verfolgt. Ziel ist die Modernisierung der medizinischen Versorgung in der Region Süd-Westfalen.

„Bonn würde nicht nur von zusätzlichen Professuren, sondern auch von Fächern und Forschungsbereichen profitieren, die in Siegen bereits sehr erfolgreich etabliert sind, darunter die Medizininformatik, und -technik, Telemedizin sowie die Versorgungs- und Altersforschung“, sagte der Rektor der Universität Bonn, Michael Hoch. Angedacht sind ein klassischer Staatsexamens-Studiengang sowie ein modularisierter Bachelor/Mas­ter-Studiengang, jeweils mit Approbation und auf der Grundlage des Curriculums der medizinischen Fakultät der Universität Bonn.

Neben der Medizinerausbildung sollen die Kooperationen vor allem der gemeinsamen Forschung dienen. Ziel ist den beiden Hochschulen zufolge, in den ländlichen Regio­nen eine stark digitalisierte, hochmoderne und flexible Gesundheitsversorgung aufzu­bauen. Dabei haben die Planer auch eine Zusammenarbeit mit der Universität Mainz sowie dem Erasmus Medical Center Rotterdam im Visier. Das Land Nordrhein-West­falen, der Bund und die EU unterstützen das Projekt. © hil/aerzteblatt.de

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