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Pädiatrische Versorgung im UK Heidelberg künftig unter einem Dach

Mittwoch, 14. Juni 2017

Heidelberg – Künftig sollen am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin des Universi­tätsklinikums Heidelberg alle pädiatrischen Bereiche unter einem Dach vereint sein. Nach Fertigstellung eines Erweiterungsbaus soll Anfang 2018 auch die Kinderchirurgie aus der chirurgischen Klinik in die Kinderklinik umziehen. Die Dietmar-Hopp-Stiftung finanziert das Projekt mit rund zwölf Millionen Euro. Darauf hat die Uniklinik jetzt hingewiesen.

Bereits 2013 siedelte die Kinderherzchirurgie in die Kinderklinik um – ebenfalls unterstützt durch die Dietmar-Hopp-Stiftung. „Von der Notfallversorgung über ambulante Sprechstunden bis hin zur stationären Versorgung und hochkomplexen Operationen: Wir können zukünftig allen Kindern und ihren Familien eine Medizin der kurzen Wege anbieten sowie unser Behandlungsspektrum erweitern“, erklärte Georg Hoffmann, geschäftsführender Direktor des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin Heidelberg.

Besonders Neugeborene mit angeborenen Fehlbildungen profitierten von der Zusammenlegung der Abteilungen, die auch innovative Wege in der interdisziplinä­ren Zusammenarbeit eröffnen soll.

Mit dem Erweiterungsbau erhöht sich die Bettenzahl des Zentrums um 42 auf 210. Auch neue Dienst- und Behandlungsräume, Spielzimmer und Unterrichts­räume für schulpflichtige Kinder sowie ein Elternbereich sollen entstehen. © hil/aerzteblatt.de

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