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Ausland

Hilfskonvoi in Syrien angegriffen

Montag, 19. Juni 2017

Beirut – In Syrien haben Unbekannte einen Konvoi mit internationalen Hilfs­lieferungen beschossen. Nach Angaben des Syrischen Roten Halbmondes wurde bei dem Angriff am Wochenende einer der Fahrer schwer verletzt. Der Konvoi, eine gemeinsame Aktion des Roten Halbmondes, des Roten Kreuzes und der Vereinten Nationen, sollte die Stadt Harasta in der östlichen Region Ghouta mit Medikamenten und Nahrung beliefern. Die Stadt mit 11.000 Einwohnern ist seit acht Monaten von der Öffentlichkeit abgeschnitten.

Die Organisationen verurteilten die Attacke auf die 37 Lastwagen. „Angriffe auf humanitäre Helfer verstoßen gegen internationales Recht“, sagte UN-Hilfskoordinator Ali al-Satari. Dadurch würden Menschen bedroht, die dringend auf Hilfslieferungen angewiesen seien. Der verletzte Fahrer sei ins Krankenhaus gebracht worden, nun soll die Lieferung wiederholt werden. Al-Satari sagte, er erwarte, dass die Sicherheit der Hilfeleistenden nun gewährleistet sei.

Es war nicht das erste Mal, dass in Syrien humanitäre Helfer angegriffen wurden: Im September 2016 wurde ein Konvoi mit Hilfslieferungen für die Stadt Aleppo im Norden des Landes aus der Luft angegriffen. Bis heute ist ungeklärt, wer hinter dem Anfriff stand.

© afp/aerzteblatt.de

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