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Ältere setzen auf digitale Innovationen

Freitag, 23. Juni 2017

Gütersloh – Digitale Innovation werden für die Generation 60+ immer wichtiger. Denn sie ermöglichen älteren Menschen länger selbstbestimmt zu leben. Das ist das Ergebnis einer Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Vor allem im Bereich Gesundheit böten digitale Assistenzsysteme älteren Menschen schon heute immensen Mehrwert.

Die Bertelsmann Stiftung prognostiziert, dass allein die Zahl der Hochbetagten über 80 Jahre bis 2030 um 47 Prozent ansteigen wird. „Digitale Innovationen helfen gerade auch den älteren Menschen, zu kompetenten und selbstbestimmten Akteuren zu werden", sagte Brigitte Mohn, Vorstand der Bertelsmann Stiftung. So gehen heute 69 Prozent der 60- bis 69-Jährigen sowie 36 Prozent der über 70-Jährigen regelmäßig ins Internet, die Nutzung sozialer Netzwerke bei Internet-Nutzern ab 50 Jahren stieg zwischen 2007 und 2013 von sieben auf 16 Prozent.

Zudem können sich bereits 83 Prozent der Bundesbürger vorstellen, zu Hause einen Service-Roboter zu nutzen, wenn sie dadurch im Alter länger in den eigenen vier Wänden wohnen könnten. Auch Video-Sprechstunden mit dem Hausarzt bieten angesichts der zunehmenden Immobilität großen Nutzen – nicht nur in struktur­schwachen Regionen. Im Alltag könne die intelligente Medikamentenbox die Dosierung und Einnahme von Tabletten unterstützen, so genannte „Wearables" mittels tragbarer Sensoren Herzfrequenz- oder Pulsmessungen vornehmen.

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Damit ältere und hochbetagte Menschen den technologischen Fortschritt für sich optimal nutzen können, braucht es laut Studie aber aktives Lernen bis ins hohe Alter. „Nur so werden ältere Menschen mündiger und souveräner Teil einer immer digitaler werdenden Gesellschaft bleiben“, ist Bertelsmann-Projektleiter Carsten Große Starmann überzeugt.

Umso wichtiger sei es, auch Assistenz-Infrastrukturen für diese Altersgruppe zu schaffen. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft seien gleichermaßen dafür verantwortlich, dass die Entwicklung digitaler Kompetenzen mit technologischen Innovationen Schritt halte. © hil/sb/aerzteblatt.de

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