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Uniklinik Köln startet Projekt gegen Erblindung in der Ukraine

Dienstag, 4. Juli 2017

Köln – Das Zentrum für Augenheilkunde der Uniklinik Köln und das Filatov Eye Institute der Nationalen Akademie der Wissenschaften in Odessa wollen gemeinsam die Erblindungsrate in der Ukraine senken. Das Kooperationsprojekt „Optimierte Hornhauttransplantation gegen Blindheit in der Ukraine“ startet im Rahmen der Initiative „Klinikpartnerschaften – Partner stärken Gesundheit“ des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Else Kröner-Fresenius-Stiftung.

„Hornhautschäden sind die zweithäufigste Erblindungsursache weltweit. Menschen, die an einer Erkrankung ihrer Hornhaut leiden, können im Regelfall nur durch eine Transplantation geheilt werden“, erläuterte Claus Cursiefen, geschäftsführender Direktor des Zentrums für Augenheilkunde der Uniklinik Köln. Fachärzte der Kölner Augenklinik werden im Rahmen der Kooperation ukrainische Augenärzte und OP-Kräfte in modernen Transplantationsmethoden schulen.

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Besonders die lamelläre Keratoplastik gilt als geeignet für die ukrainischen Gegebenheiten, da sie verhältnismäßig wenig Spendergewebe benötigt – an ihm mangelt es in der Ukraine. Die Kooperationspartner haben sich ebenfalls vorgenommen, gemeinsam dem Spendergewebemangel durch Bio-Hornhäute entgegenzuwirken. Jüngere Augenärzte beider Einrichtungen sollen die Möglichkeiten der Kooperation nutzen und sich wissenschaftlich und klinisch austauschen. © hil/aerzteblatt.de

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