Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Bundesrat billigt Register für Samenspender

Freitag, 7. Juli 2017

Berlin – Durch Samenspende gezeugte Menschen können künftig Informationen über ihre biologische Herkunft verlangen. Nach dem Bundestag billigte heute auch der Bundesrat ein Gesetz, das den Aufbau eines bundesweiten Spenderregisters vorsieht.

Darin werden die Daten von Samenspendern und -empfängerinnen für die Dauer von 110 Jahren gespeichert. Gleichzeitig erhalten die Kinder, die durch eine künstliche Befruchtung mit gespendeten Samen gezeugt wurden, einen gesetzlichen Auskunfts­anspruch zu Einzelheiten ihrer Abstammung.

Jeder Mensch solle erfahren können, von wem er abstamme, hatte Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Hermann Gröhe (CDU) im Vorfeld erklärt. Mit dem Gesetz solle diesem „grundlegenden menschlichen Bedürfnis“ Rechnung getragen werden. Das Gesetz solle auch für einen hohen Schutz der gespeicherten persönlichen Daten sorgen, so Gröhe. © dpa/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

02.11.17
Pestizide in Obst und Gemüse können IVF-Erfolg gefährden
Boston – Mit Pestiziden unbelastete Gesunde haben möglicherweise eine höhere Erfolgsrate bei einer In-vitro-Fertilisation (IVF). In einer prospektiven Beobachtungsstudie in JAMA Internal Medicine......
18.10.17
Leopoldina dringt auf neues Gesetz zur Reproduktionsmedizin
Halle/Berlin – In der Fortpflanzungsmedizin sind aus Sicht einer Expertengruppe der Nationalen Akademie der Wissenschaft Leopoldina dringend neue rechtliche Regelungen nötig. Derzeit sei die......
13.10.17
Privatversicherer müssen Ledigen künstliche Befruchtung bezahlen
Karlsruhe – Gesetzliche Krankenkassen dürfen die Kostenerstattung für künstliche Befruchtung auf Verheiratete beschränken. Private Krankenkassen müssen hingegen auch unverheirateten Paaren die Kosten......
13.10.17
Künstliche Befruchtung: Das Genom verliert an Stabilität
Leuven – Nach künstlichen Befruchtungsmaßnahmen weisen Embryonen im Vergleich zu denen, die nicht im Labor gezeugt wurden, signifikant höhere Instabilitäten im Genom auf, wie jetzt aus einer......
22.09.17
Bundestag muss sich um Reproduktionsmedizin kümmern
Stuttgart – Der neue Bundestag muss sich nach Worten der Präsidentin des Bundesgerichtshofs (BGH), Bettina Limperg, „schleunigst“ mit offenen Fragen der Reproduktionsmedizin befassen. Derzeit......
22.09.17
FDP für Eizellspenden und nicht kommerzielle Leihmutterschaft
Würzburg – Die FDP will gesetzliche Schranken in der Reproduktionsmedizin abbauen. So könnten Eizellspenden oder eine Leihmutterschaft, beides in Deutschland bisher verboten, „unter bestimmten......
12.09.17
Frankreich will lesbischen Frauen künstliche Befruchtung erlauben
Paris – Die französische Regierung will homosexuellen und alleinstehenden Frauen ab dem kommenden Jahr künstliche Befruchtungen erlauben. Das Wahlkampfversprechen von Präsident Emmanuel Macron werde......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige