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Medizin

S3-Leitlinie: Nebenwirkungen der Krebstherapie richtig behandeln

Dienstag, 11. Juli 2017

Heidelberg – Eine Krebstherapie ist für viele Betroffene mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden. Eine neue S3-Leitlinie beschreibt die Möglichkeiten der supportiven Therapie für zehn relevante Themenbereiche. Die klinische Leitlinie ist im Deutschen Ärzteblatt erschienen (Dtsch Arztebl Int 2017; 114(27-28): 481–7).

Die Autoren geben Empfehlungen für eine supportive Krebstherapie bei tumor­therapieinduzierter Anämie, Neutropenie, Übelkeit und Erbrechen, Diarrhö, Mukositis, Hauttoxizität, peripherer Neurotoxizität sowie ossären Komplikationen, Paravasaten und strahlentherapieinduzierten Nebenwirkungen. 

Unter einer Anämie leiden bereits zum Zeitpunkt der Tumordiagnose 30 bis 50 Prozent der Patienten. Eine Transfusion sollten Ärzte erst dann in Erwägung ziehen, wenn der Hämatokritwert bei einer Tumortherapie unter 21 bis 24 Prozent fällt oder aber die Hämoglobinkonzentration unter sieben bis acht g/dl liegt. Hingegen erhalten Krebspatienten, die unter einer chronischen Anämie leiden, nur ein Erythrozyten­konzentrat, wenn die Grenzwerte geringfügig unterschritten wurden.

Prophylaxe der tumorinduzierten Diarrhö wird nicht empfohlen

Eine deutliche Absage erteilen die Autoren der Leitlinie prophylaktischen Mitteln gegen Durchfall. Denn es konnte keine wirksame Prophylaxe belegt werden für Budesonid, Heilerde, Cyclosporin, Glutamin, Neomycin und Octreotid. Nurdie Gabe von Synbiotika bei einer Chemotherapie mit 5-Fluoruracil erhält eine schwache Empfeh­lung. Einig sind sich die Experten  bei unkomplizierten Diarrhöen (Grad 1 und 2). Diese sollen Ärzte symptomatisch mit Loperamid behandeln. Falls nötig, kann die Therapie mit Octreotid verstärkt werden.

Auch bei  Polyneuropathie und der Mukositis kamen die Autoren zu dem Ergebnis, dass die Wirksamkeit von nur wenigen der geprüften Substanzen durch Studien belegt ist. Bei Anämie und ossären Komplikationen relaitivierte sich hingegen der Empfehlungs­grad durch die Vielzahl an Studien, die in der Leitlinie berücksichtigt wurden. © gie/aerzteblatt.de

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DrSchnitzler
am Dienstag, 18. Juli 2017, 21:21

Nebenwirkungen der Scharlatanerie

@MPeuser:

1) Ihnen ist aber schon klar, dass Tote* nicht applaudieren ?!? !!!

*) idem: Unzufriedene, mehr oder minder schwer Geschädigte

2) Jetzt geben Sie ja sogar offen zu, dass Ihnen JEGLICHE Belege fehlen. Unglaublich.

@ Staphylokokkus rex:
Volle Zustimmung! Besonders was die völlig verbotswidrigen Heilungsversprechen des Herrn P angeht...
MPeuser
am Montag, 17. Juli 2017, 21:16

Nebenwirkungen der Chemotherapie

Durch meine vielen internationalen Kontakte habe ich hunderte Male von den verschiedensten Menschen Berichte gehört, dass diese die besten Erfahrungen gemacht hatten bei der Verwendung des Vitalgetränkes bzw. der Nahrungsergänzung der Aloe vera L. parallel zur Chemotherapie. Diese berichteten, dass sich die Nebenwirkungen wie Übelkeit und Haarausfall nicht zeigten oder derartig schwach waren im Verhältnis zu den anderen Patienten ihrer Gruppe. Diese interessanten Berichte sollte man doch mal in die Forschung mit einbeziehen, um dann, wenn sich das bestätigt, den Millionen Patienten die bekannten Nebenwirkungen wie Übelkeit und Haarausfall helfen zu mildern oder sogar zu vermeiden. Da lohnt sich doch die Forschung um den Betroffenen zu helfen.
Michael Peuser
Staphylococcus rex
am Montag, 17. Juli 2017, 17:59

Nachtrag

Bei allem Interesse an Aloe vera als Heilpflanze sollte man auch auf die finanziellen Aspekte achten. Herr Peuser empfiehlt als Dosierung für das Vitalgetränk „normalerweise 30 - 50 ml vor jeder Therapie und dann 15 min. vor jeder Mahlzeit“, selbst bei vorsichtiger Schätzung bedeutet dies einen täglichen Verbrauch von ca. 100 ml bzw. von ca. 36,5 l pro Jahr. Bei einer Webrecherche sind für das Gel bzw. das Vitalgetränk Literpreise zwischen 10 und 40 Euro angegeben. Das macht pro Person jährliche Kosten von etwa 360 bis 1460 Euro. Im Gegensatz dazu gibt die GKV jährlich ca. 500 Euro pro Versicherten für Arzneimittel aus.

Das wiederum bedeutet, ein Nahrungsergänzungsmittel aus einer Heilpflanze, bei dem man dem Qualitätsversprechen des Herstellers glauben muss in Verbindung mit einer eher dürftigen Datenlage zur Wirksamkeit und zu Interaktionen mit anderen Arzneimitteln; all dies zu einem Preis vergleichbar oder höher als die Summe aller schulmedizinischen Arzneimittel (wenn man die jährlichen pro Kopf-Ausgaben betrachtet), das sollte jeden Menschen mit einem wachen Verstand nachdenklich machen.
Staphylococcus rex
am Montag, 17. Juli 2017, 09:05

Worum geht es hier?

In diesem Artikel geht es um eine Leitlinie zur Behandlung von Nebenwirkungen bei der Krebstherapie, also um die Behandlung von verzeifelten, durch ihre Krankheit schwer geschädigten Menschen, die bereit sind sich an jeden Strohhalm zu klammern. Dieses Umfeld ist aufgrund der besonderen Situation besonders anfällig für Scharlatane und Geschäftemacher, die aus der Notsituation der Patienten ihren Nutzen ziehen und Aufgabe der Ärzteschaft ist es nicht nur, die Patienten zu behandeln, sondern auch sie vor unseriösen Praktiken zu beschützen.

Nun zu Herrn Peuser und zu seinen Ausführungen zu Aloe vera. Er selbst hat mehrfach auf den Unterschied zwischen Aloe-Saft und Aloe-Gel hingewiesen. Der Saft ist durch den hohen Gehalt an Aloin ein Arzneimittel. Da Herr Peuser in seinen Beiträgen immer über das „Vitalgetränk“ spricht, bezieht er sich auf das Gel als Nahrungsergänzungsmittel. Herr Peuser hat in seinem ersten Beitrag auf das Gütesiegel des IASC verwiesen: http://www.iasc.org/Consumers/AloeVeraFAQ.aspx wobei bei den FAQ auf die Qualitätskriterien hingewiesen wird: Der Gehalt an Aloin darf für die orale Anwendung maximal 10 ppm und für die topische Anwendung maximal 50 ppm betragen. Die Herkunft wird über folgendermaßen definiert: „ The IASC standard states that only products containing acemannan, or the beta 1-4 acetylated glucomannans, can be accurately labeled as aloe vera. Acemannan is a naturally occurring polysaccharide that is present in aloe vera and is used as an identifier of the botanical by analytical means.“ Allerdings bleibt die Webseite die Frage schuldig, welche Konzentrationen in einem reinen Produkt zu erwarten sind. In einem anderen Punkt äußert sich das IASC dagegen sehr eindeutig: Aloe vera Produkte für die orale Anwendung sind Nahrungsergänzungsmittel. Eine Bewerbung von Nahrungsergänzungsmitteln als Arzneimittel ist verboten. Das gilt für die USA und auch für Deutschland. Hierzu gibt es eine entsprechende EU-Verordnung: https://de.wikipedia.org/wiki/Verordnung_(EG)_Nr._1924/2006_(Health_Claims) . Aus meiner Sicht stehen die Auslassungen von Herrn Peuser im klaren Widerspruch zu dieser EU-Verordnung. Auch sind die Qualitätskriterien des IASC gut für ein Nahrungsergänzungsmittel, aber meilenweit entfernt von den Regeln des Arzneimittelrechts.

In seinem Kommentar zur Wirksamkeit von Aloe vera sagt Herr Peuser: „ Nebenwirkungen der Chemotherapie wie Übelkeit und Haarausfall werden gemindert“ sowie „ Heute ist die Aloe eines der meist erforschten medizinischen Produkte mit fast 5.000 veröffentlichten Forschungsberichten.“. Haarausfall ist eine messbare Größe, wo sind dann belastbare doppelblinde Studien zu dieser Fragestellung? Und selbst einmal angenommen, Aloe vera hat Einfluss auf die Nebenwirkungen, wo sind dann die Publikationen, die nachweisen, dass es keine Interaktionen mit der Chemotherapie gibt und die Chemotherapie nicht in ihrer Wirksamkeit beeinträchtigt wird? Da Herr Peuser von sich aus keine wissenschaftlichen Quellen zur Untermauerung seiner Behauptungen angibt, bleibt einem nichts andere übrig, als selbst nachzuschauen. Wenn man bei pubmed „Aloe vera“ und „cancer“ als Schlagworte eingibt, kommt man auf 352 Literaturangaben, die meisten nach 1995. Die publizierten Arbeiten sind sehr hetrogen, insbesondere weil sich die verwendeten Komponenten (Gel oder Saft) erst bei genauerem Durchlesen erschließen. Ein Teil der Arbeiten bestätigt eine gewisse pharmokologische Wirksamkeit, bei einem Teil der (gerade auch doppelblind randomisierten) Arbeiten ist keine Wirksamkeit nachweisbar. All dies widerspricht nicht der Bewertung der Aloe vera als Heilpflanze, allerdings ist die Forschung hierzu gerade noch am Anfang, es gibt Einzelarbeiten mit dem Versuch separate Fraktionen zu gewinnen und diese im Zellkultursystem oder im Tierversuch zu charakterisieren. Bei diesem Stand der Forschung dürfte es aber noch mindestens 10 Jahre dauern, bis einzelne Wirkstoffe und deren Wirkmechanismen verstanden sind und weitere 10 Jahre, bis daraus definierte Fertigarzneimittel produziert werden. Der von Herrn Peuser vorgeschlagene Wirkmechanismus auf die Kapillaren ist dagegen unwissenschaftlich und durch keinerlei Publikationen belegt. Der Wandaufbau einer Kapillare ist einschichtig und dient alleinig dem Stoffaustausch zwischen Blutsystem und Gewebe. Die Regulation des Drucks in den Kapillaren und damit des Querschnitts und des Durchflusses ist Aufgabe der Arteriolen, denn diese haben eine dreischichtige Wand mit glatter Muskulatur. Dies ist Basiswissen Anatomie, weshalb ich hier auf die Angabe von Quellen verzichte.

Herr Peuser bezieht sich in seinem Beitrag auf die Kooperation mit Prof. Klopp. In dessen Publikationsliste ist dort ab dem Jahr 2000 eine Hinwendung zu alternativmedizinischen Inhalten zu beobachten: http://institute-microcirculation.com/das-institut/publikationen/
Die von EEBO genannten Quellen sind unter einem speziellen Aspekt sehr interessant: Alternativmedizinische Produkte z.B. für die Bemer-Therapie (wegen der Verbindung zu Prof. Klopp) werden oft mittels Multi-Level-Marketing (zu gut deutsch: nach dem Pyramiden- bzw. Schneeballsystem) vertrieben:
https://www.psiram.com/de/index.php/Bemer
https://www.psiram.com/de/index.php/MLM
https://www.psiram.com/de/index.php/Aloe_Vera
Neben Geräten sind aber auch Nahrungsergänzungsmittel wie Aloe vera Gel von dem Vertrieb mittels Schneeballsystem betroffen. Herr Peuser versichert, dass er „weder eine Aloe-Plantage habe, auch keine Firma zur Herstellung von Aloe-Produkte und ich keine Aloe-Produkte verkaufe“. Nur wie soll man dazu folgende Bemerkung einordnen: „ Ich wurde auf Grund meiner Kapillarenlehre bisher zu mehr als 1.300 Vorträge von Brasilien aus nach Deutschland, Österreich, die Schweiz, Italien, Russland, Ukraine, Griechenland, Holland, Belgien, Luxemburg, Liechtenstein, Ungarn, Frankreich und Portugal eingeladen und meistens stehend applaudiert.“ Herr Peuser hat in seiner Bemerkung vergessen explizit darauf hinzuweisen, dass er nicht am Vertrieb von Aloe vera Produkten beteiligt sei. Ansonsten könnte durchaus der Eindruck entstehen, dass er in seinem Vorträgen nicht der wissenschaftliche Informator ist, sondern der Einpeitscher für die Gehirnwäsche in einer Verkaufsveranstaltung nach dem Pyramidenprinzip. Und wer in der Pyramide weit genug oben ist, braucht auch nicht mehr selbst zu verkaufen, dafür gibt es das Personal an der Basis der Pyramide.

Warum ich mich so spät in diese Diskussion einmische: Bei einer weiteren von EEBO genannten Quelle: http://www.ariplex.com/ama/ama_aloe.htm macht Herr Peuser folgende Aussage: „und der Aidskranke fuehlt sich wieder wohl, wird gestaerkt, kann wieder arbeiten und sein eigener Organismus kann den Virus besiegen“. Ich verstehe vielleicht nicht allzu viel von Onkologie, aber wenn jemand behauptet, er kann AIDS bekämpfen, dann werde ich hellhörig. Bei einer pubmed Recherche mit den Schlagworten „Aloe vera“ und „HIV“ gibt es genau 23 Treffer, davon keinen einzigen, der einen sicheren Zusatznutzen für HIV-Patienten nachweist. Es gibt durchaus mehre Arbeiten über Aloe vera als Komplementärmedizin in afrikanischen Ländern, aber fast alle befassen sich mit den möglichen Interaktionen zwischen ART und Aloe vera. Woher hat dann Herr Peuser sein Wissen über die Wirkung von Aloe vera bei HIV?

Zusätzlich möchte ich noch einige weitere Außerungen von Herrn Peuser zitieren, beide aus der gleichen Quelle wie seine Aussage zu HIV: „In Brasilien ist der Franziskanerpater Romano Zago OFM, der mit der Anwendung der Aloe die meisten Erfahrungen gesammelt hat. Er hatte auch jahrelang im Heiligen Land gelebt und die Pilger an der Geburtskirche und der Grabeskirche betreut. Das dort derartig viele Kranke kamen, besonders Krebskranke die vor dem Tod noch die Hl. Staetten sehen wollten, so hat er diesen die Erfolgsformel mit der Aloe aus Brasilien gegeben. Die meist von den Aerzten aufgegeben Krebskranken wurden mit der Aloe zu 70% geheilt, lt. den Aussagen des Paters.“ sowie „ Selbst Jesus wurde bei der Grablegung mit 100 Pfund (=32 kg) Aloe und Myrrhe behandelt“. Bei beiden Aussagen überlege ich krampfhaft, welchen Evidenzwert diese Aussagen für dieses Forum haben...

Dieses Forum ist offen für alle Nutzer, egal ob Arzt oder Laie, solange sie etwas zum Thema zu sagen haben. Eine Besonderheit gibt es aber, juristisch ist jeder medizinische Eingriff eine Körperverletzung. In diese Richtung gehen auch die Kommentare von DrSchnitzler zum Thema Haftpflichtversicherung. Und wenn es hier um die Empfehlung von Therapien oder Arzneimitteln geht, dann muss der Arzt seinem Patienten Rede und Antwort stehen, wenn etwas daneben geht. Dieser Umstand rechtfertigt scharfe Nachfragen nach Wirkungen und Nebenwirkungen, unabhängig von der Person.

Ein komplexes Nahrungsergänzungsmittel als Wunderwaffe gegen eine Vielzahl an Krankheiten und Beschwerden und damit als Arzneimittel anzupreisen ist ein Gesetzesverstoß (siehe EU-Verordnung 1924/2006), ein Verstoß gegen das Werbeverbot in den Regeln zur Netiquette des DÄ, es ist ein Missbrauch der Notlage von schwerkranken Menschen und die völlige Abkehr von wissenschaftlichen und ethischen Grundwerten, denen sich Ärzte aufgrund ihrer besonderen Stellung verpflichtet fühlen sollten. Dieses Herangehen schadet auch dem Ruf der Aloe vera als Heilpflanze. Selbst die Grußformel von Herrn Peuser „ein frohes Aloe“ ist weder eine korrekte Grußformel noch passt sie zu diesem ernsten Thema, sondern sie weckt bei mir in erster Linie die Assoziation von Marketingsprech für bildungsferne Schichten.
DrSchnitzler
am Sonntag, 16. Juli 2017, 14:05

Wollen wir noch einen draufsetzen?

Wollen wir noch einen draufsetzen?
Bitte schön!

Peuser schreibt in einer Broschüre (M. Peuser (2008) Die Heilkraft der Aloe vera. Verlag H. Rademann; http://www.hug-koerper-geist-seele.ch/wp-content/uploads/2014/12/Die-Heilkraft-der-Aloe-Vera.pdf; Zugegriffen 16.07.2017) folgendes: "Brennnessel ist in Verbindung mit Aloe vera eine optimale Gesundheitsquelle."

Vor gar nicht langer Zeit habe ich in meiner nephrologischen Ambulanz selbst mehrfach Nierenversagen (!) iVm "Brennesselextrakt" beobachtet (war regional eine Zeitlang hoch aktuell).


Hierzu finden sich folgende Angaben: "Grössere Mengen einer konzentrierten Brennnessel-Abkochung können zu Magenreizungen und Nierenschädigung – Ödemen führen. Madaus stellte in der Grossen Brennnessel eine grosse Menge giftigen Eiweißes fest. Die letale Dosis dieses Eiweißes betrug bei Mäusen 10mg."

(aus: https://www.heilpflanzenkatalog.net/heilpflanzen/heilpflanzen-europa/79-brennnessel.html; Zugriff 16.7.17; nach: Gerhard Madaus (1938) Lehrbuch der biologischen Heilmittel. Olms Verlag).

Der Spuk ging offenbar vorbei, nachdem ich in der örtlichen Zeitung eine dringende Warnung veröffentlicht hatte.


Mit Verlaub: die Empfehlungen des Herrn P. sind schlichtweg UNVERANTWORTLICH.

mfg A. Schnitzler
DrSchnitzler
am Sonntag, 16. Juli 2017, 11:38

Ach, Herr Peuser!

Ich würde Ihnen ja gerne glauben (und NOCHMAL: es geht mir nicht um WIRKUNG, sondern um RISIKEN).

EINE EINZIGE FRAGE zum Abschluss.

Falls irgendjemandem ein SCHADEN widerfährt, der Ihren Ausführungen glaubt: HAFTEN Sie dann für Ihre Äußerungen? Zahlen Sie ggf. SCHADENSERSATZ? Bezahlen SIE ggf. die Dialysebehandlung?


Ich jedenfalls HABE eine auch berufliche Haftpflichtversicherung. MEINEN Patienten gegenüber trage ich ggf. die VOLLE VERANTWORTUNG.

Alles andere ist – in allen Ehren – "freie Meinung" (oder aber, mit Verlaub: "unverbindliches Gewäsch"). Nachprüfbare Belege: Fehlanzeige.

Zu guter Letzt ein Zitat aus der "Welt" vom 15.07.2017 (T. Stukenberg: Doping für alle): "Und selbst wenn in der Packung enthalten ist, was drauf steht, wird bei den Dosen häufig geschummelt. 'Nahrungsergänzungsmittel aus dem Ausland sind fast durchweg gefährlich', warnt Herbert Löllgen, Sportmediziner und Mitglied der Arznei­mittel­kommission daher."

PRIMUM Nil Nocere!

mfg A. Schnitzler
EEBO
am Sonntag, 16. Juli 2017, 11:07

Noch mal da...

Aphorismen sind etwas prinzipiell gutes, nur ersetzen sie leider keine harten Daten. Daß ich mit meiner Beurteilung von A. vera in Bezug auf Tumoren nicht alleine bin, zeigt gut der Onkopediaeintrag (https://www.onkopedia.com/de/onkopedia/guidelines/aloe-vera/@@view/html/index.html).

@ jpink: 1. habe ich nichts zum Thema „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“ geschrieben - das Gesetz wird (so denke ich) außerdem hier im Forum nie eine Rolle spielen. Daß wir uns hier alle an das Urheberrecht und das StGB halten müssen, sollte wohl außer Frage stehen?
2. Sie irren: M. Peuser selbst hat keinen Psiram-Eintrag.
MPeuser
am Samstag, 15. Juli 2017, 23:35

Nebenwirkungen der Chemotherapie mildern oder vermeiden

Einige weise Sätze an diejenigen, die meinen Vorschlag zur Milderung oder Vermeidung der Nebenwirkungen der Chemotherapie statt zu testen nur kritisieren:
1.) Der beste Arzt ist die Natur, denn sie heilt nicht nur viele Leiden, sondern sie spricht auch nicht schlecht von einem Kollegen. LOUIS PASTEUR (1822 - 1895) Chemiker und Biologe
2. Es wäre ein Irrtum zu glauben, dass eine Wissenschaft aus lauter streng bewiesenen Lehrsätzen besteht, und ein Unrecht, solches zu fordern. Siegmund Freud, Psychoanalytiker (1856-1939)
3.Dr. Wendell D. Winters, von der University of Texas Health Science Center in San Antonio, schloss seine weltweite Forschung über die Aloe vera in einem Satz zusammen:"Wir glauben, dass die Aloe vera wirklich eine Apotheke in einer einzigen Pflanze ist.
4.H.R. McDaniel, M.D., Pathologe und Forscher an dem Dallas-Fort Worth Medical Center kam zu folgendem Schluss:"Die Anwendung der Aloe vera wird der wichtigste Schritt in der Behandlung von Krankheiten in der Geschichte der Menschheit sein."
Ich wünsche allen Kommentatoren
ein "Frohes Aloe"
Michael Peuser
São Paulo/Brasilien
jpink
am Samstag, 15. Juli 2017, 11:23

Charakterschule

Für mich ist immer wieder erstaunlich, daß man bloß durch die Lektüre von manchem Geschreibsel eine solch beklemmende Ahnung davon bekommt, welch niederträchtiger Mensch in der Realität dahinter stecken muß.

Und gerade auch aus dieser Erkenntnis heraus sollte dieses Forum für alle offen bleiben, selbstredend auch für die, die sich hier permanent als Sittenwächter und Hohepriester der Moral präsentieren und mit rufmordartigen Unterstellungen um sich werfen. Oder hat da jemand Angst, seine vermeintliche Deutungshoheit zu verlieren?

Ich kannte Herrn Peuser gar nicht, aber daß das Diffamierungsportal Psiram gegen ihn bemüht wird, macht seine Arbeit für mich sehr interessant.


Das Internet ist ein Segen durch seine atomistische Möglichkeit der Informationsbeschaffung und Meinungsbildung. Und eine Meinung ist nur dann gefährlich, wenn der Meinungsinhaber mit Gewaltmacht ausgestattet ist und vor allem dazu neigt, diese zur Ideologie für alle ausformen zu wollen.

Wo wir beim Thema sind, wo bleibt eigentlich der Aufstand der Anständigen gegen das Netzdurchseuchungsgesetz?
EEBO
am Freitag, 14. Juli 2017, 20:56

Ob Sie nun

dieses Produkt selbst verkaufen oder hierfür "nur" Werbung machen (lassen Sie sich Ihre Auftritte auf den Webseiten eigentlich vergüten?) und dazu Tantiemen für Ihr Buch einstecken, ist mir gleich. Faktum ist, daß Sie ein überflüssiges Produkt über obskure Kanäle an den Mann bringen. Solch dummdreistes Vorgehen wie das Ihre läßt mich ernsthaft überlegen, ob ich der DÄB-Redaktion vorschlagen sollte, daß sich im Forum nur noch Fachpersonal anmelden kann, welches vorher belegt hat, daß es Arzt, Krankenpflegekraft, Apothekerin usw. ist. Aber gut, ich bin raus - bevor ich mich noch dazu hinreißen lasse, hier noch mehr Zeit zu verschenden.
MPeuser
am Freitag, 14. Juli 2017, 15:03

Verminderung und Vermeidung der Nebenwirkungen der Chemotherapie

Da ein Kommentator schrieb, dass ich Propaganda für Aloe-Produkte mache, die ich verkaufe so möchte ich mitteilen, dass ich weder eine Aloe-Plantage habe, auch keine Firma zur Herstellung von Aloe-Produkte und ich keine Aloe-Produkte verkaufe. Ich selbst kaufe seit dem Jahre 1997 Aloe-Produkte in Brasilien und Deutschland für den Eigenbedarf für mich und meine Familie und bin damit mehr als zufrieden.
Michael Peuser
Staatspreisträger in Brasilien
MPeuser
am Freitag, 14. Juli 2017, 11:50

Verminderung und Vermeidung der Nebewirkungen der Chemotherapie

Zum Thema Verminderung der Nebenwirkungen der Chemotherapie:
Ich hatte mir erlaubt meine Erkenntnisse zu diesem Thema, die ich in den letzten 20 Jahren gesammelt hatte, auf Grund der Aussagen derart vielen Betroffenen, als Kommentar hier weiter zu geben.
Ein einfaches Naturprodukt, das Vitalgetränk der Aloe vera L. aus der botanischen Familie der Zwiebel und des Knoblauches konnte die unangenehmen Nebenwirkungen der Chemotherapie wie Übelkeit und Haarausfall vermindern und sogar in zahlreichen Fällen vermeiden. Anstatt diese Information mit in die Forschung aufzunehmen wurden hier Kommentare geschaltet, das ich nur staunen kann, dass es heute noch einige Menschen gibt, die neue Erkenntnisse richtig bekämpfen, statt diese erst einmal wissenschaftlich zu überprüfen.
Ich wurde seit dem Jahre 2000 zu mehr als tausend Vorträge, Fernseh- und Rundfunkaufzeichnungen in 14 verschiedene Länder Europas von Brasilien aus eingeladen, darunter auch zu einer Sendung im ARD, die sogar mehrfach ausgestrahlt wurde in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Durch meine ständigen internationalen Kontakte mit derartig vielen Betroffenen, konnte ich mir ein Bild davon machen, was am Besten zur Verminderung der Nebenwirkungen der Chemotherapie beiträgt.
Das Vitalgetränk der Aloe vera L. gewonnen aus dem farblosen kristallinen Gel der Blätter dieser Pflanze hat nichts zu tun mit dem Wort "Aloe" der medizinischen Bezeichnung der braunschwarzen Kristalle, die 50 % Aloin enthalten und die früher als Abführmittel genutzt wurden und heute als total überholt gelten. Diese Kristalle haben leider den irreführenden Namen "Aloe" und sollten besser "Aloin" heissen. Durch diese unglückliche Namens-
gleichheit gibt es leider viel Verwirrung und Verwechslungen in medizinischen Kreisen.
Bei den von mir gesammelten Informationen waren stets die folgende Aussage typisch:"In meiner Gruppe der Chemotherapie-Pazienten war ich die (oder der) Einzige, der es weder übel wurde oder Haarausfall hatte, da ich während der Chemotherapie das Vitalgetränk der Aloe vera L. trank."
Die Übelkeit und der Haarausfall entsteht durch eine Reaktion auf die Wirkstoffe der Chemotherapie durch eine Verengung des Lumen der 150.000 km Kapillaren zur Versorgung der 75 Billionen Zellen. Eine ähnliche Reaktion mit Übelkeit gibt es auch beim Alkoholexzess.
Die medizinische Haupteigenschaft des Vitalgetränkes der Aloe vera L. ist es, verengte Kapillaren wieder zu dem normalen und gesunden Innendurchmesser von sieben mikron zu erweitern.
Aber lesen Sie bitte einmal die weiteren Kommentare und was da für unsachliche Texte geschrieben wurden. Man kann sich nur wundern.
Michael Peuser
Staatspreisträger in Brasilien

EEBO
am Donnerstag, 13. Juli 2017, 19:40

Und ich wiederhole noch etwas aus diesem Forum

Geschrieben hatte ich es am 11.6.17, als Reaktion auf einen ähnlichen Kommentar von Herrn Peuser.

"Was ich mal rasch gepostest haben wollte
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?board=90.0 - ist schon etwas älter, womöglich auch etwas polemisch. Wirft aber ein schönes Bild auf den Herrn Staatspreisträger und sollte allen zu denken geben, die sich auf ihn einlassen wollen... Daß Sie hier nicht direkt auf Ihre Website mit eigenem Verkauf der Aloe verlinken, mag ja noch Ihrer Bescheidenheit geschuldet sein, aber sich mit einem Staatspreis (wofür eigentlich?) aus dem Jahr 1982 zu rühmen und einem Engagement seit 1968: Entzückend, daß Sie mit den damals herrschenden und gelegentlich wechselnden Militärdiktatoren so gut ausgekommen sind, die Ihnen sogar eine hohe Ehre des Landes zuteil haben werden lassen. DAS ist natürlich etwas, worauf man sehr stolz sein kann."

Wie gesagt, das Datum der Preisverleihung befindet sich mitsamt allen anderen Tätigkeiten auf der Site des Herrn Peuser. Die Beiträge bei transgallaxys und bei ariplex sind ausdrücklich nicht von mir verfaßt. Für fachlichen Austausch auch über kontroverse Thmen bin ich gerne zu haben, sofern sie mein Resort berühren (und das ist bei Krebs der Fall), aber Geschäftemacher wie Herrn Peuser verabscheue ich aus tiefer Seele.
EEBO
am Donnerstag, 13. Juli 2017, 19:27

Danke,

allerdings hätte ich das doch gerne von Herrn Peuser gelesen, der bereits vor mehr als 15 Jahren zum Teil wortgleich für sein Produkt wirbt(also deutlich vor dem Erscheinen dieser Arbeit): http://www.ariplex.com/ama/ama_aloe.htm, und das, ohne irgendwelche Nachweise dafür zu haben.

Was ist nun zu der von Ihnen zitierten Arbeit festzustellen?
1. Untersuchte Pflanze war. A. arborescens und nicht A. vera.
2. Das Patientenkollektiv ist sehr heterogen, wenn auch zwischen der Vergleichs- und der Interventionsgruppe ausgelichen. Auch wurden je nach Tumorentitt sehr verschiedene Chemoregime verwendet.
3. Die Subgruppen sind klein, und ein statistisch signifikanter Effekt bei der kompletten und partiellen Response nur bei SCLC-Patienten vorhanden.
4. Ebenfalls nur bei SCLC- und auch bei NSCLC-Patienten ist das 3-Jahres-ÜL signifikant höher (wobei beide Kollektive klein sind).
Die meisten dieser Punkte (und noch einige mehr) werden in der Diskussion von den Autoren selbstkritisch angemrkt. Entsprechend lautet im Abstract auch das Fazit: "This study seems to suggest that Aloe may be successfully associated with chemotherapy...", sprich eine ziemlich vorsichtige Formulierung wurde gewählt. 8 Jahre später wurde noch immer keine Wiederholung dieser Studie durchgeführt. Einen Evidenzgrad kann ich hier allerdings nicht angeben, da die Studie nicht verblindet war, und das Randomisierungsverfahren nicht beschrieben worden ist. Wenn man diese Studie als "hochwertig" bezeichnete, wäre es Level Ib (ziemlich respektabel also), aber ich halte die Studie leider für nicht hochwertig (ich wage jetzt nicht, den Jadad-Score anzuwenden, zumal es mir dafür an einem Zweitbegutachter fehlt, aber ein hoher Wert düfte hier nicht herauskommen).

Schlecht genug gemacht, Frau/Herr swirli?
swirli
am Donnerstag, 13. Juli 2017, 10:41

FLEXIBLER

Hallo,
für die ach so evidenzb(l)asierten Schreiber, die Nicht-Mainstream-Schreibern mit Vorliebe gegen den Karren fahren:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19368145

Das ist doch schon einmal nicht schlecht. Es sei denn, man möchte es schlecht machen: Na denn mal los :-)

doc.nemo
am Donnerstag, 13. Juli 2017, 08:09

Könnte es sein,

dass der Herr Staatspreisträger eigene finanzielle Interessen am Verkauf des angeblichen Vitalgetränks hat? Dann wären seine Beiträge als Werbung zu verstehen und würden gegen die Netiquette des Forums verstoßen, was eine Sperre zur Folge haben müsste. Dies nur als Anregung für die Redaktion. Ansonsten empfiehlt sich: Don't feed the Troll.
DrSchnitzler
am Donnerstag, 13. Juli 2017, 00:03

Nachwort

Sehr geehrter Herr Peuser,
bitte lesen Sie doch genau, wer welchen Beitrag verfasst.

Abgesehen davon schließe ich mich den Ausführungen von EEBO soweit an.
Wer wie Sie keine fundierten Belege vorweist (peer-review, Fachbeiträge), sondern sich nur auf "freie Meinung" (selbstverfasste Bücher etc) beruft, braucht sich nicht zu wundern, in eine Ecke mit Scharlatanen gestellt zu werden.

Wenn Sie wirklich was drauf hätten, gäbe es ja kein Problem, uns an Ihren Erkenntnissen teilhaben zu lassen (Sie brauchen dabei keine "Betriebsgeheimnisse" verraten, das verlangt doch niemand). NUR WISSEN ÜBERZEUGT. Wahre Autorität braucht keine Titel ("Titel sagen nichts über schlau oder nicht aus"), gelle? Und wenn das mit der Militärdiktatur stimmt (EEBO), kommen mir nachträglich durchaus weitere Zweifel.

Beantworten Sie Kritik mit allgemein nachprüfbaren Fakten (so wie jeder andere seriöse Wissenschaftler auch), statt sich auf - nach derzeitigem Sachstand, hier – völlig nebulöse, eigene Phantastereien und nach wissenschaftlichen Kriterien unveröffentliche, angeblich ja so bahnbrechende Erkenntnisse zurückzuziehen. Riecht stark nach "Besserwisser". So etwas braucht kein Mensch.

Was die 5000 Jahre alte Tradition angeht, so spricht dies (prima vista) schon wieder eher für unsere Hypothese der potentiellen Risiken; aber lassen wir das. Sie haben Ihre Überzeugung, fertig.

Wir Ärzte hingegen stehen in der Verantwortung ("Haftung"!) gegenüber den Patienten. Also verschonen Sie uns mit Ihren Ergüssen. Baden Sie im Beifall (aber denken Sie daran: wer Ihnen nicht zustimmt, verschwindet einfach. Man nennt das "Bias" oder "Scheuklappenphänomen").

Schönen Abend noch. Und melden Sie sich gerne wieder, wenn Sie was zu sagen haben. Aber nicht derartigen Unfug.
A. Schnitzler
MPeuser
am Mittwoch, 12. Juli 2017, 22:35

Nebenwirkung der Chemotherapie mildern oder vermeiden

Sehr geehrter Herr Dr. Schnitzler,
da Sie als Akademiker den Unterschied scheinbar nicht begreifen wollen zwischen dem medizinischen Ausdruck "Aloe" der braunschwarze Kristalle bezeichnet mit rund 50 % Aloin-Gehalt, die früher als medizinisches Abführmittel genutzt wurden im Vergleich zur Nahrungsergänzung des Vitalgetränkes der Aloe vera L., gewonnen aus dem farblosen kristallinen Gel der Blätter der Pflanze Aloe vera L., hat es leider keinen Zweck noch einen weiteren Gedankenaustausch mit Ihnen weiterzuführen. Das zeigte sich auch darin, dass Sie das Vitalgetränk der Aloe als Schlangenöl bezeichneten.
Schade um jeden Gedankenaustausch oder gewechseltes Wort mit Ihnen.
Hochachtungsvoll
mit einem "Frohen Aloe"
Michael Peuser
Staatspreisträger in Brasilien
EEBO
am Mittwoch, 12. Juli 2017, 20:34

Wirtschaftlichkeitsreserven

Ahhhh jaaaaa, genau das, was man sich unter Politikersprech vorstellt - wat solln dit sein? wie man in Berlin fragen würde.
Herr Peuser, daß Sie hier sich eitel aufführen, sei Ihnen gestattet, mache ich auch gerne. Aber nur, weil Sie große Vortragssäle füllen können, heißt das noch lange nicht, daß Sie in einer Sache recht haben (einen Saal füllen kann im übrigen jeder Popstar besser als Sie). Daß Sie sich mit dem nicht ganz unumstrittenen Institut für Mikrozirkulation schmücken, spricht ja einmal mehr für die Dunstkreise, mit denen Sie sich umgeben (https://www.psiram.com/de/index.php/Bemer, hierbei ist zu berücksichtigen, daß das Insitut jetzt eine Website hat, die aber trotzdem nicht viel aussagt).
Kurz und gut: Kommen Sie uns nicht mit solch plumpen Ad-hominem-Argumenten, Pseudowissen über die Schule von Salerno (als Verkaufsargument aufgepeppt) und Ihrer schier unerschöpfbaren Selbstgefälligkeit. Verkaufen Sie Ihr Schlangenöl woanders, am besten in der Antarktis!
MPeuser
am Mittwoch, 12. Juli 2017, 19:32

Nebenwirkungen der Chemotherapie mildern

Sehr geehrter Herr Dr. Schnitzler,
wenn Sie leider nicht unterscheiden können zwischen dem medizinischen Ausdruck "Aloe", welcher Aloin bedeutet und dem weltweit benutzten Vitalgetränk der Aloe vera L., dann kann ich Ihnen nicht weiterhelfen.
Sie verwechseln das uralte Abführmittel, welches als "Drastikum" beschrieben wurde und in der medizinischen Literatur als "Aloe" bezeichnet wird mit dem ältesten und heute am meisten genutztem
Nahrungsergänzungsmittel der Welt mit dem Namen Aloe vera L.
Das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium wünschte meinem brasilianischen Bestseller der Aloe vera L. in deutscher Sprache "KAPILLAREN BESTIMMEN UNSER SCHICKSAL" 296 Seiten und 12 Farbseiten ISBN 978-3-00-009640-2 und dem weiteren Siegeszug der Aloe vera L. viel Erfolg. Im Schreiben heisst es dazu noch wortwörtlich:"Dies gilt umso mehr, wenn es dabei nicht nur um die Verbesserung der medizinischen Versorgung, sondern auch um die Erschliessung von Wirtschaftlichkeitsreserven im Gesundheitswesen geht."
Zu diesem Thema habe ich auch als Co-Autor zusammen mit Prof. Dr. med. Klopp, Chef des Institutes der Mikrozirkulation in Berlin/Bernau die Schrift "FREIE FAHRT FÜR DAS BLUT" herausgegeben. Ich wurde auf Grund meiner Kapillarenlehre bisher zu mehr als 1.300 Vorträge von Brasilien aus nach Deutschland, Österreich, die Schweiz, Italien, Russland, Ukraine, Griechenland, Holland, Belgien, Luxemburg, Liechtenstein, Ungarn, Frankreich und Portugal eingeladen und meistens stehend applaudiert. Anwesende Ärzte kommen nach dem Vortrag zu mir und sagen stet sinngemäss den gleichen Satz:"Was haben wir denn in der Universität gelernt? Jetzt begreife ich erst einmal die Zusammenhänge!"
Letzten Samstag hatte ich einen grossen Vortrag in der Megapole São Paulo. Da reisten sogar Gäste aus mehr als 1.000 km Entfernung an. Eine grosse Gruppe mit 30 Gästen reiste aus Santos an. Auch an diesem Tag wurde ich stehend applaudiert. Vor dem Senat (entspricht dem Bundesrat von Deutschland)von Brasilien
hielt ich eine Rede und wurde ausgezeichnet mit einem "Voto de Aplauso" und vom Parlament von São Paulo erhielt mein Kapillarenbuch ein "Voto de Júbilo".
Die heutige Medizin bezeichnet die Kapillaren immer noch als Haargefässe, obwohl diese so fein sind, so dass 400 von ihnen parallel geführt in ein Haar passen würden. Wenn die Kapillaren Haargefässe wären, wurden die 150.000 km Kapillaren ein Volumen von 1.200 Liter umfassen. Aber alle Kapillaren zusammen ergeben ein Volumen von drei Liter. In meinem Buch aus dem Jahre 2000 bezeichnete ich die Kapillaren als den Hauptentscheidungsträger unserer Gesundheit. Im Jahre 2008 veröffentlichte Prof. Dr. med. Klopp in seinem grossen Werk "MIKROZIRKULATION" diese als die Hauptstrasse der Gesundheit. Leider kümmert sich die Medizin zu wenig um die Kapillaren, denn da entscheidet sich hauptsächlich unsere Gesundheit inkl. die Nebenwirkungen der Chemietherapie.
Michael Peuser
Staatspreisträger in Brasilien
MPeuser
am Mittwoch, 12. Juli 2017, 18:50

Nebenwirkungen der Chemotherapie mildern

Das die Vitalgetr6anke der Aloe vera L. keine guten Kommentare bekommen, ist sehr logisch, da diese das grösste Geschenk Gottes für unsere Gesundheit sind. Diese sind seit 5.000 Jahren schon in Persien beschrieben worden, da dort die ersten Universitäten der Medizin existierten. In dieser Zeit gab es in Europa keine Universitäten der Medizin. Die erste wurde erst im Jahre 700 nach Christus in Salerno gegründet. Diese war die Mutteruniversität aller medizinischen Fakultäten Europas. Und diese Fakultät stand unter dem Einfluss des Morgenlandes und in Salerno war die Aloe vera L. die meist genutzte Medizin. Damals in Salerno wurden schon Gedichte gereimt, dass die Aloe den Krebs zerstört.
Ja, das waren noch Zeiten!!!!
Michael Peuser
Staatspreisträger in Brasilien
DrSchnitzler
am Mittwoch, 12. Juli 2017, 18:42

Risiken von Aloe vera

Sehr geehrter Herr Peuser,

hier eine Übersicht (a-t 2002; 33: 64-5); arznei-telegramm.de/html/2002_06/0206064_02.html.

Nierenversagen bspw. Luyckx VA et al (2002) Herbal remedy-associated acute renal failure secondary to Cape aloes. Am J Kidney Dis. 2002 Mar;39(3):E13.; ajkd.org/article/S0272-6386(02)04291-9/fulltext

Ein Nutzen in der Behandlung von Dialysepatienten scheint nicht beschrieben; natürlich könnte die abführende Wirkung unterstützen, was aber die bekannten Risiken bei weitem nicht aufwiegt (a-t: "Als begründbar gilt die Einnahme von Aloe-Extrakt als Laxans. Kanzerogenes und genotoxisches Potenzial der abführend wirkenden Anthrachinone stehen der Verwendung jedoch entgegen [...]"), und gut untersuchte Alternativen zur Verfügung stehen.

Bei PubMed (Suchwort "Aloe/adverse effects") finden sich etliche Hinweise u.a. auch auf Leberversagen; Übersicht bei Guo X, Mei N (2016) Aloe vera: A review of toxicity and adverse clinical effects. J Environ Sci Health C Environ Carcinog Ecotoxicol Rev. 2016 Apr 2;34(2):77-96. doi: 10.1080/10590501.2016.1166826.

Zitat: "Ingestion of Aloe preparations is associated with diarrhea, hypokalemia, pseudomelanosis coli, kidney failure, as well as phototoxicity and hypersensitive reactions."

Ich verstehe nicht, weshalb Sie – bei aller Euphorie – auf derartige Umstände nicht hinweisen. Mit Verlaub: als Betroffener (erst recht als Behandler) möchte ich die Risiken KENNEN. Sie klein zu reden, gar zu verschweigen, ist mMn kein seriöses Verhalten.

Mit Verlaub: ggf. sprechen gerade viele Einzelfallberichte manchmal eher GEGEN als für etwas; bspw. reichte Robert Koch ein einziger Bericht, als er die Tuberkelbakterien beschrieb. Und die (ggf. irreführende/euphemistische?) Bezeichnung "Vitalgetränk" für ein – aus meiner Sicht schlussendlich reines – Laxans gibt mir jedenfalls zu denken.

Offenbar sind Sie kein Arzt (michaelpeuser.de), und daher für Ihre Aussagen ggf. nicht "verantwortlich" (haftbar!), sondern äußern sich iR der "freien Meinung". Bei aller (ausdrücklicher!) Anerkennung für Ihr Lebenswerk: ganz sicher ist unstrittig, dass "armen Menschen" (Dritte Welt) schon aus reiner Menschlichkeit geholfen werden muss, und dies manchmal unter (nach unseren "westlichen" Maßstäben) möglicherweise höchst riskanten Umständen.

In der "ersten Welt" haben wir inzwischen (bspw. nach dem Fall "Contergan") allerdings bestimmte Sicherheitskriterien entwickelt, denen sich eine moderne Arzneimitteltherapie stellen muss: "Wirkung" PER SE ist eben kein genügendes Kriterium mehr. "Nil nocere" (Schaden vermeiden) steht ebenso hoch, wenn nicht höher. MMn sollten wir aber jeden Versuch unternehmen, unsere Qualitätsstandards auch der "Dritten Welt" zugänglich zu machen.

Auch interessant (bspw. zu Depressionen und Alternativen Therapieformen): http://www.neuro24.de/d14.htm

Zu guter Letzt: ob in den gut "300 Fabriken" ausnahmslos pharmazeutisch nachvollziehbare Qualität hergestellt wird, ist diesseits nicht bekannt.
Andreas Schnitzler
Lüneburg
EEBO
am Mittwoch, 12. Juli 2017, 18:34

In einem Punkt muß

ich Herrn Peuser rechtgeben: Der Aloe-Vera-Saft, den er meint (und der in vielen Kosmetika eingesetzt wird), ist harmlos. Wikipedia schreibt hierzu: "Ein weiteres von der Echten Aloe stammendes Produkt ist das „Aloe-vera-Gel“, das aus dem Wasserspeichergewebe der Blätter gewonnen wird.[10] Durch den Gehalt an hauptsächlich aus D-Glucose und D-Mannose aufgebauten Polysacchariden weist es eine schleimartige Konsistenz auf. Das Gel kann ferner Einfachzucker wie Glucose, Mannose, Galactose und Xylose sowie wasserlösliche Vitamine, Aminosäuren, Amylase, alkalische Phosphatase, Lipase und Salicylsäure enthalten,[11] außerdem Glycoproteine und Aloenine.[7] Aloe-vera-Gel ist bei entsprechend sorgfältiger Gewinnung frei von dem abführend wirkenden Aloin, das außerhalb des Wasserspeichergewebes in dem gelben Saft unter der Blattrinde vorkommt.

Aloe-vera-Gel wird kosmetisch und volksmedizinisch in einer Reihe von Anwendungen eingesetzt.[11] Dem Gel werden entzündungshemmende, wundheilende und immunstimulierende Eigenschaften zugeschrieben."

Schon im Jahr 2004 stellte die PZ aber fest, daß für eine medizinische Anwendung keine ausreichenden Daten vorliegen (http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=pharm1_04_2004). Hierzu paßt, dass für die topische Anwendung bei Mucositis laut der aktuell gültigen S3-Leitlinie (die der DÄB-Artikel ja bespricht) keine Indikation besteht.

Warum ich allerdings davon ausgehe, daß Herr Peuser uns keine Quellen nennen wird, die seine B3ehauptungen belegen? Ganz einfach: Der Herr Staatspreisträger, der ausweislich seiner WEbsite diesen Staatspreis von der letzten brasilianischen Militätdiktatur verliehen bekommen hat und ein unschönes Beispiel für eine zu enge Beziehunng katholischer Institutionen mit einem autoritären Regime darstellt, verdient nicht nur ordentlich Tantiemen mit seinem Buch, sondern auch mit dem Verkauf seiner nutzlosen Produkte (was eine kleine Googlerecherche deutlich macht). Eigentlich gehören seine Postings in den Mülleimer, aber nicht hier ins Forum (das einmal als subtiler Hinweis @ Redaktion).
doc.nemo
am Mittwoch, 12. Juli 2017, 09:03

Indikation von Aloe spp.

Die "Final opinion of the HMPC on a European Union herbal monograph on Aloe barbadensis Mill. and on Aloe (various species, mainly Aloe ferox Mill. and its hybrids), folii succus siccatus" gibt für Aloe Saft lediglich eine anerkannte Indikation an: Short-term use in cases of occasional constipation. Die Liste an Kontraindikationen und Newebnwirkungen ist lang und beeindruckend.
MPeuser
am Mittwoch, 12. Juli 2017, 08:12

Nebenwirkungen der Krebstherapie vermindern und vermeiden

Sehr geehrter Herr Dr. Schnitzer,
das im Studium der Medizin und in der medizinischen Literatur benutzte Wort "Aloe" hat nichts mit der Nahrungsergänzung des Vitalgetränkes der Aloe vera L. zu tun. Das in der Medizin benutzte Wort "Aloe" ist in Wirklichkeit Aloin. Das sind braun-schwarze Kristalle mit rund 50 % Aloingehalt.
Das Vitalgetränk der Aloe vera L. wird weltweit von rund 300 Industrien hergestellt aus dem farblosen kristallinen Gel der frischen und reifen Blätter der Aloe vera L. In den USA wird für diese Pflanze leider der nicht korrekte botanische Name Aloe barbadensis Miller genutzt. Miller war der Zweitbeschreiber der Aloe, während der Schwede Carl von Linné (L.) der Erstbeschreiber war. Es gilt in der Botanik aber immer der Erstbeschreiber.
Die braunschwarzen Kristalle "Aloe", die in Wirklichkeit aus 50 % Aloin bestehen, haben sehr viele Nebenwirkungen wie z. B. bei den Nieren und werden schon seit Jahrzehnten so gut wie nicht mehr genutzt. Durch die unglückliche Namensgleichheit gibt es leider diese Missverständnisse in der Medizin. Das Vitalgetränk der Aloe vera L. wird vielfach bei der Dialyse von Nierenkranken parallel mit genutzt.
Michael Peuser
Staatspreisträger in Brasilien
DrSchnitzler
am Mittwoch, 12. Juli 2017, 03:20

Re: Nebenwirkungen der Krebstherapie vermindern und vermeiden, CAVE Aloe-vera-SAFT

Sehr geehrter Herr Kollege!
Ihren Lobpreisungen von "Aloe vera" vermag ich als Nephrologe nicht ganz zu folgen. Immerhin besteht ein erhebliches Risiko von Nierenversagen (bitte sehen Sie mir Literaturquellen für den Moment nach, bei Interesse gerne), das in Afrika bei oraler Einnahme bekanntlich (nach der Erinnnerung) für 1/3 aller Nierenversagen verantwortlich zeichnet, was von mir selbst mehrfach beobachtet wurde.

Ich habe in der Folge versucht, diese Beobachtung bspw. dem BfArm zur Kenntnis zu geben, was mit der Begründung verweigert wurde, es handele sich nicht um ein zugelassenes Arzneimittel. Die Hersteller dürfen also "amtlicherseits" weiterhin rechtmäßig behaupten, es gäbe keine "amtlich bekannten" Nebenwirkungen.

Falls Sie also nicht die Dialysefälle willkürlich steigern möchten, rate ich von derartig unseriösen Ratschlägen dringlich ab.

Mehr kann ich nicht machen. Wer solchem Unfug dennoch folgt, macht es auf eigenes Risiko.

mfg A. Schnitzler Lüneburg
MPeuser
am Dienstag, 11. Juli 2017, 23:43

Nebenwirkungen der Krebstherapie vermindern und vermeiden

Immer wieder höre ich von Nutzern des Vitalgetränkes der Aloe vera L., dass diese die wenigsten oder die schwächsten Nebenwirkungen bei der Chemotherapie hatten. Das ist auch voll verständlich. Auf die Chemotherapie reagieren die 150.000 km Kapillaren zur Versorgung der 75 Billionen Zellen durch eine Verengung ihres Lumen. Das gleiche passiert z. B. auch bei Alkoholexzess. Der Körper reagiert darauf mit Übelkeit. Bei der Chemotherapie kommt noch der Haarausfall dazu. Das Vitalgetränk der Aloe vera L. enthält rund 200 verschiedene Inhaltsstoffe in organischer Form, die wie Kommandogeber innerhalb von 15 min. auf die Kapillaren wirken. Die Kapillaren erweitern sich dann wieder auf den normalen und gesunden Innendurchmesser von 7 mikron und die Nebenwirkungen der Chemotherapie wie Übelkeit und Haarausfall werden gemindert oder sogar komplett vermieden. Man trinkt von dem Vitalgetränk der Aloe vera L. normalerweise 30 - 50 ml vor jeder Therapie und dann 15 min. vor jeder Mahlzeit. Es empfiehlt sich die beste Qualität des Vitalgetränkes der Aloe vera L. zu nehmen mit dem Gütesiegel vom IASC. Es gibt weltweit 300 grosse Hersteller, aber nur etwa 100 haben das Gütesiegel.
Lt. der Pharmacopoeia Germanica ist die Aloe seit Menschheitsgedenken im Einsatz und seit der christlichen Zeitrechnung eines der meist gebrauchten. Heute ist die Aloe eines der meist erforschten medizinischen Produkte mit fast 5.000 veröffentlichten Forschungsberichten.
Michael Peuser
Staatspreisträger in Brasilien
Autor
KREBS WO IST DEIN SIEG?
Kapillaren bestimmen unser Schicksal
MPeuser
am Dienstag, 11. Juli 2017, 23:43

Nebenwirkungen der Krebstherapie vermindern und vermeiden

Immer wieder höre ich von Nutzern des Vitalgetränkes der Aloe vera L., dass diese die wenigsten oder die schwächsten Nebenwirkungen bei der Chemotherapie hatten. Das ist auch voll verständlich. Auf die Chemotherapie reagieren die 150.000 km Kapillaren zur Versorgung der 75 Billionen Zellen durch eine Verengung ihres Lumen. Das gleiche passiert z. B. auch bei Alkoholexzess. Der Körper reagiert darauf mit Übelkeit. Bei der Chemotherapie kommt noch der Haarausfall dazu. Das Vitalgetränk der Aloe vera L. enthält rund 200 verschiedene Inhaltsstoffe in organischer Form, die wie Kommandogeber innerhalb von 15 min. auf die Kapillaren wirken. Die Kapillaren erweitern sich dann wieder auf den normalen und gesunden Innendurchmesser von 7 mikron und die Nebenwirkungen der Chemotherapie wie Übelkeit und Haarausfall werden gemindert oder sogar komplett vermieden. Man trinkt von dem Vitalgetränk der Aloe vera L. normalerweise 30 - 50 ml vor jeder Therapie und dann 15 min. vor jeder Mahlzeit. Es empfiehlt sich die beste Qualität des Vitalgetränkes der Aloe vera L. zu nehmen mit dem Gütesiegel vom IASC. Es gibt weltweit 300 grosse Hersteller, aber nur etwa 100 haben das Gütesiegel.
Lt. der Pharmacopoeia Germanica ist die Aloe seit Menschheitsgedenken im Einsatz und seit der christlichen Zeitrechnung eines der meist gebrauchten. Heute ist die Aloe eines der meist erforschten medizinischen Produkte mit fast 5.000 veröffentlichten Forschungsberichten.
Michael Peuser
Staatspreisträger in Brasilien
Autor
KREBS WO IST DEIN SIEG?
Kapillaren bestimmen unser Schicksal

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