Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Rettungsdienst erreicht bessere Zeiten in Baden-Württemberg

Mittwoch, 19. Juli 2017

/goldencow_images, stock.adobe.com

Stuttgart – Menschen in gesundheitlichen Notfällen erhalten in Baden-Württemberg nach Auskunft von Landesinnenminister Thomas Strobl (CDU) rasch Hilfe. Die Rettungs­wagen erreichten im vergangenen Jahr im Schnitt sieben Minuten nach Alarmierung durch die Rettungsleitstelle den Ort des Unglücks, wie Strobl gestern in Stuttgart berichtete. Die Notärzte brauchen demnach rund acht Minuten. „Das ist in einem Flächenland wie Baden-Württemberg eine hervorragende Leistung“, sagte er.

In 33 von 34 Rettungsbezirken erreichten die Erstretter 2016 demnach in über 90 Prozent aller Einsätze den Unfallort innerhalb der Hilfsfrist von 15 Minuten. Nur noch in Waldshut wurden diese Werte nicht erreicht, im Vorjahr war das noch in Waldshut und Heilbronn der Fall.

In 21 (Vorjahr: 19) Rettungsbezirken trifft der Notarzt in über 90 Prozent der Einsätze innerhalb der vorgegebenen Hilfsfrist von 15 Minuten ein. Die Werte hätten sich ver­bessert, so Strobl, obwohl sich die Zahl der Einsätze der Rettungswagen in den vergan­genen fünf Jahren von 909.000 auf 1,06 Millionen im Jahr 2016 erhöht habe.

Im Südwesten sollen laut Rettungsdienstgesetz Notarzt und Rettungswagen in 95 Prozent der Einsätze in höchstens 15 Minuten am Notfallort eintreffen. Strobl betonte, ein Unterschreiten der Werte bedeute nicht, dass der Patient schlecht versorgt sei. Nach Worten Strobls ist für die Patienten die Rettungskette – vom Eingang des Notrufs bis zum Eintreffen im passenden Krankenhaus – von Bedeutung. Hier liege der Mittel­wert bei rund 46 Minuten, also innerhalb der notfallmedizinisch relevanten „goldenden Stunde“. © dpa/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

20. April 2018
München – Erstmals nach mehr als 130 Jahren soll nicht mehr das Bayerische Rote Kreuz (BRK) Verletzte und Alkoholopfer auf dem Oktoberfest versorgen. Die Stadt München wolle den Auftrag aus
Rotes Kreuz kämpft um Sanitätsdienst für Oktoberfest
19. April 2018
Schwerin – Die Zahl der medizinischen Rettungseinsätze in Mecklenburg-Vorpommern ist deutlich angestiegen. 2016 wurden die Rettungssanitäter etwa 123.000 Mal gerufen. Damit stieg die Zahl der Fälle
Defizite bei Rettungseinsätzen in Mecklenburg-Vorpommern
16. April 2018
Stuttgart – Mit einem neuen Stipendienprogramm will das Land Baden-Württemberg dem Ärztemangel in unterversorgten Regionen entgegenwirken. „Wir wollen angehende Mediziner frühzeitig für eine ärztliche
Baden-Württemberg startet Stipendienprogramm für Medizinstudierende
13. April 2018
Kirchzarten – Der schneereiche Winter hat bei der Bergwacht im Schwarzwald zu zahlreichen Einsätzen geführt. Zu 639 Notfällen wurden die Retter zwischen Dezember 2017 und Mitte April 2018 gerufen. Ein
Bergwacht im Schwarzwald verzeichnet steigende Einsatzzahlen
9. April 2018
München – In Bayern wird immer häufiger der Rettungsdienst gerufen. Der aktuellste verfügbare Rettungsdienstbericht weist für die Jahre 2007 bis 2016 einen Anstieg der Notfälle um 54 Prozent aus – auf
Zahl der Rettungseinsätze in Bayern steigt weiter
6. April 2018
Stuttgart – Der Demografiebeauftragte des Landes Baden-Württemberg fürchtet einen Pflegenotstand. Bis 2030 fehlten 40.000 zusätzliche Pflegekräfte im Südwesten, sagte Thaddäus Kunzmann in Stuttgart.
Demografiebeauftragter erwartet Pflegenotstand in Baden-Württemberg
6. April 2018
Greifswald – Die DRF Luftrettung hat heute in Greifswald einen leistungsfähigeren Rettungshubschrauber in Nähe des Universitätsklinikums stationiert. Als neuer „Christoph 47“ löst die Maschine vom Typ

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige