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Neue Spezialambulanz für personalisierte Psychiatrie in Heidelberg

Montag, 24. Juli 2017

Heidelberg – Therapien für Psychiatriepatienten stärker personalisieren will eine Spezialambulanz für personalisierte Psychiatrie in Heidelberg. Sie gehört zur Sektion für Psychopathologie und Bildgebung am Universitätsklinikum der Stadt.

Bekanntlich weisen Psychiatriepatienten mitunter trotz ähnlicher Symptome unter­schiedliche Veränderungen in Gehirnfunktionen auf und sprechen unterschiedlich auf Therapien mit Medikamenten und psychotherapeutischen Verfahren an. Das Zentrum für psychosoziale Medizin will die Diagnostik durch funktionelle Gehirn-Bildgebung mit Magnetresonanztomographie (MRT) verbessern und Therapien individuell anpassen.

„Ziel ist es, Ergebnisse aus der Forschung in die Patientenversorgung zu übertragen. Unsere Ambulanz ist Anlaufstelle für Patienten, die an einer präzisen Untersuchung ihrer Gehirnfunktion mittels funktioneller Magnetresonanztomographie interessiert sind“, sagte der Sektionsleiter Oliver Gruber.

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Die Universitätsklinik weist darauf hin, dass die Arbeiten in das vom Bundes­ministeri­um für Bildung und Forschung geförderte „Forschungsnetz für psychische Erkrankun­gen“ eingebettet sind. Diese Initiative erforscht neue und bewährte Wege der Präven­tion, Diagnostik und Therapie.

Über 30 wissenschaftliche Einrichtungen arbeiten gemeinsam an psychischen Erkran­kungen wie depressiven und Angststörungen, bipolaren Störungen, Schizophrenie, Suchterkrankungen sowie Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) und Autismus. © hil/aerzteblatt.de

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