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Ausland

Sterbehilfe: Brief sorgt für Aufregung in Niederlanden

Montag, 24. Juli 2017

Amsterdam/New York – Ein im amerikanischen Wall Street Journal veröffentlichter Brief zur aktiven Sterbehilfe sorgt in den Niederlanden für Aufsehen. Der niederländische Politiker Kees Van der Staaij äußert sich darin besorgt über eine zunehmende Lockerung der Praxis bei der aktiven Sterbehilfe in seinem Land, berichten verschiedene niederländische Medien.

Der Artikel mit dem Titel „In the Netherlands the doctor will kill you now“ (In den Niederlanden wird der Arzt dich nun töten) bildet den Angaben zufolge den Beginn einer Kampagne der „Reformierten Partei“ (Staatkundig Gereformeerde Parteij), für die Van der Staaij seit 1998 in der Zweiten Kammer sitzt.

In dem Brief heißt es, dass das Grundrecht auf Leben in den Niederlanden unter Druck stehe. „Es ist Zeit für andere, zur niederländischen Praxis der aktiven Sterbehilfe Stellung zu nehmen“, schreibt Van der Staaij. Zwar gebe es gewisse Regeln bei der aktiven Sterbehilfe in den Niederlanden, diese seien jedoch schwer zu überwachen.

„Was noch vor zehn Jahren undenkbar gewesen ist, ist heute gängige Praxis“, so Van der Staaij, der nun im Ausland Unterstützung für seine Kampagne suchen will. Aktive Sterbehilfe ist in den Niederlanden seit 2001 erlaubt. © kna/aerzteblatt.de

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