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Krankenstand: Lange Ausfälle wegen psychischer Probleme

Mittwoch, 26. Juli 2017

/PeJo, stock.adobe.com

Berlin – Rückenschmerzen, Erkältungen und psychische Probleme haben im ersten Halbjahr einen Großteil der Krankschreibungen von Arbeitnehmern verursacht. Der Krankenstand sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zwar leicht von 4,4 auf 4,3 Prozent, die durchschnittliche Erkrankungsdauer stieg jedoch von 12,3 auf 12,6 Tage. Dies geht aus einer Analyse der Krankenkasse DAK-Gesundheit mit Daten von rund 2,3 Millionen erwerbstätigen Versicherten hervor.

63,5 Prozent der Berufstätigen seien dieses Jahr bis Ende Juni noch nicht krankge­schrie­ben worden, gut jeder dritte (36,5 Prozent) einmal oder öfter, hieß es. Muskel-Skelett-Erkrankungen, Erkrankungen der Atemwege wie Husten oder Schnupfen sowie psychische Erkrankungen kamen mit zusammen fast 55 Prozent am häufigsten vor.

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Rückenleiden und andere Muskel-Skelett-Erkrankungen verursachten jeden fünften Fehltag und sorgten damit am häufigsten für Ausfälle (21 Prozent). Danach folgten Krankheiten des Atmungssystems mit 18 Prozent Anteil am Gesamtkrankenstand. Zu fast genauso vielen Ausfalltagen führten psychische Erkrankungen. Ihr Anteil lag im ersten Halbjahr bei 15,6 Prozent. Frauen wurden häufiger als Männer mit einer solchen Diagnose krank geschrieben. Die Betroffenen fielen zudem mit durchschnittlich 34,7 Tagen besonders lange aus.

Im Bundesvergleich waren Berufstätige in den östlichen Bundesländern mit einem Krankenstand von 5,5 Prozent häufiger und länger krankgeschrieben als in West­deutsch­land (4,2 Prozent). Während sich im Osten schon 43 Prozent der Arbeitnehmer bis zur Jahresmitte mindestens einmal krankmeldeten, waren es im Westen nur 35,7 Prozent. © dpa/afp/kna/aerzteblatt.de

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