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Drogenberatung nutzt Hilfe von Video-Dolmetschern

Mittwoch, 26. Juli 2017

Hamburg – Das Hamburger Drob Inn will Drogenabhängige künftig auch mit Hilfe von Video-Dolmetschern beraten. Das sei eine tolle Sache, sagte die Vorsitzende des Trägervereins Jugendhilfe, Christine Tügel. Etwa 70 Prozent der Besucher haben nach Angaben von Drob-Inn-Leiter Peter Möller einen Migrationshintergrund.

Unter ihnen seien Osteuropäer, Afghanen, Nordafrikaner und zahlreiche Flüchtlinge aus anderen Ländern. Die Verständigung sei oft schwierig. „Es fängt damit an, die Regeln zu erklären“, sagte Möller. Die Einrichtung in der Nähe des Hauptbahnhofs verfügt zwar über Räumlichkeiten zum Drogenkonsum, im Café ist dies aber genauso wie der Drogenhandel strikt verboten. Möller vermutet, dass die Dolmetscher eine gewisse Einarbeitungszeit brauchen werden. Ausdrücke wie „Stein“ für Crack seien nicht jedem bekannt.

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Seit Anfang Juni arbeitet bereits die Justizvollzugsanstalt in Hamburg-Billwerder mit dem österreichischen Video-Dolmetscherdienst SAVD zusammen. Die Bürgerschaft hatte Ende vergangenen Jahres 145.000 Euro pro Jahr für Sprachmittler in der Drogenberatung bereitgestellt.

© dpa/aerzteblatt.de

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