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Politik

Rheinland-Pfalz will Gemeindeschwestern flächendeckend einführen

Donnerstag, 10. August 2017

Wörrstadt – In ganz Rheinland-Pfalz soll es bald wieder Gemeindeschwestern geben. „Unser Ziel ist es, dass wir sie später flächendeckend etablieren können“, sagte Landesgesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) heute in Wörrstadt. 18 Gemeindeschwestern haben dieses Amt seit etwa zwei Jahren im Rahmen eines Landesmodellprojekts inne. Sie unterstützen in neun Kommunen noch nicht pflege­bedürftige ältere Menschen.

Bei Hausbesuchen beraten sie, welche Angebote und sozialen Kontakte zur Stärkung der Selbstständigkeit vor Ort genutzt werden könnten. Sie vermitteln Spaziergänger­gruppen und junge Menschen, die gegen ein Taschengeld den Hochbetagten helfen. Die Pflegebedürftigkeit soll damit möglichst lange vermieden werden, wie es beim Ge­sund­heits­mi­nis­terium heißt.

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Ob und mit welcher Verbreitung es die Gemeindeschwestern auch über das Projekt­ende 2018 hinaus gibt, werde gegen Ende des Projekts evaluiert, sagte Bätzing-Lich­tenthäler. Der Bedarf sei nicht in allen Kommunen gleich.

Die Gemeindeschwestern haben im Projektjahr 2016 in den neun Modellkommunen über 1.300 Hausbesuche gemacht, wie es im Zwischenbericht des Deutschen Instituts für angewandte Pflege­forschung im Dezember vergangenen Jahres hieß. © dpa/aerzteblatt.de

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