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Keime im Klinikum Friedrichshafen schränken Betrieb ein

Freitag, 11. August 2017

Friedrichshafen – Nach der Entdeckung resistenter Bakterien bei drei Patienten im Klinikum Friedrichshafen ist die dortige Intensivstation der Inneren Medizin teilweise gesperrt worden. Sie werde derzeit nur „selektiv belegt“, damit zusätzliche Hygiene­maßnahmen wie die Desinfektionen aller Flächen vorgenommen werden könnten, teilte das Klinikum heute mit.

„Im Klinikum Friedrichshafen kam es in den vergangenen Tagen zu einer unerwarteten Häufung von Kolonisationen mit Vancomycin-resistenten Enterokokken (VRE)“, erklärte Pressesprecherin Susann Ganzert. Die betroffenen Patienten seien umgehend isoliert worden. „Eine Infektion lag in keinem der drei Fälle vor.“ Anders als die internistische sei die chirurgische Intensivstation des Klinikums nicht betroffen.

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Klinikleitung und Gesundheitsamt des Bodenseekreises stimmen sich laut Mitteilung eng ab. „Die Entscheidung darüber, wann die internistische Intensivstation wieder normal laufen wird, liegt bei der Hygienekommission des Klinikums“, hieß es.

Laut Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) nehmen Keime, die gegen Antibiotika resis­tent sind, immer mehr zu. Allein in der EU sterben nach Angaben des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten jährlich etwa 25.000 Menschen wegen einer Infektion mit Erregern, gegen die Antibiotika nicht mehr wirken. © dpa/aerzteblatt.de

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