Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Keime im Klinikum Friedrichshafen schränken Betrieb ein

Freitag, 11. August 2017

Friedrichshafen – Nach der Entdeckung resistenter Bakterien bei drei Patienten im Klinikum Friedrichshafen ist die dortige Intensivstation der Inneren Medizin teilweise gesperrt worden. Sie werde derzeit nur „selektiv belegt“, damit zusätzliche Hygiene­maßnahmen wie die Desinfektionen aller Flächen vorgenommen werden könnten, teilte das Klinikum heute mit.

„Im Klinikum Friedrichshafen kam es in den vergangenen Tagen zu einer unerwarteten Häufung von Kolonisationen mit Vancomycin-resistenten Enterokokken (VRE)“, erklärte Pressesprecherin Susann Ganzert. Die betroffenen Patienten seien umgehend isoliert worden. „Eine Infektion lag in keinem der drei Fälle vor.“ Anders als die internistische sei die chirurgische Intensivstation des Klinikums nicht betroffen.

Klinikleitung und Gesundheitsamt des Bodenseekreises stimmen sich laut Mitteilung eng ab. „Die Entscheidung darüber, wann die internistische Intensivstation wieder normal laufen wird, liegt bei der Hygienekommission des Klinikums“, hieß es.

Laut Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) nehmen Keime, die gegen Antibiotika resis­tent sind, immer mehr zu. Allein in der EU sterben nach Angaben des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten jährlich etwa 25.000 Menschen wegen einer Infektion mit Erregern, gegen die Antibiotika nicht mehr wirken. © dpa/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

14.08.17
Friedrichshafen – Nach dem Nachweis resistenter Bakterien ist die Intensivstation der Inneren Medizin im Klinikum Friedrichshafen weiterhin teilweise gesperrt. Nach wie vor seien drei Patienten......
11.08.17
Magen-Darm-Infekt: Kein deutscher Athlet mehr in Quarantäne
London – Die Lage nach dem Ausbruch von Magen-Darm-Erkrankungen im WM-Teamhotel der deutschen Leichtathleten hat sich vollends entspannt. Einen neuen Fall gebe es auch heute nicht, zudem sei kein......
10.08.17
Magen-Darm-Infekte: Lage im deutschen Team entspannt sich
London – Magen-Darm-Infekte bei Athleten haben bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft (WM) in London für Aufregung und Diskussion um Quarantäne-Vorschriften gesorgt. Beim deutschen Team entspannte......
09.08.17
Leichtathletik-WM: Ärger um Quarantäne für Weltklasse-Sprinter
London – Bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaften (WM) in London sorgen neben den Wettkämpfen Magen-Darm-Erkrankungen der Athleten für Schlagzeilen. Betroffen waren zuletzt nicht nur Botswanas......
18.07.17
Köln – An deutschen Krankenhäusern arbeiten zu wenig Infektiologen. Das kritisiert die Deutsche Gesellschaft für Infektiologie (DGI) und verweist auf aktuelle Empfehlungen der Europäischen Kommission.......
19.06.17
Infektionsrettungs­wagen soll Helfer vor Ansteckung schützen
Hannover – Für einen besseren Schutz vor Infektionskrankheiten hat Niedersachsen seit dem Wochenende einen neuen Rettungswagen. Innenminister Boris Pistorius (SPD) übergab das Fahrzeug in Hannover an......
17.05.17
Frankfurt am Main – Nach einer umfassenden Desinfektion geht die Intensivstation des Frankfurter Universitätsklinikums wieder in Betrieb. Das teilte der Vorstand des Klinikums gestern mit. Teile der......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige