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Vermischtes

Prävention hat für Deutsche hohen Stellenwert

Donnerstag, 17. August 2017

Berlin – Gesundheitlich geht es den Deutschen gut. Mehr als zwei Drittel schätzen ihren eigenen Gesundheitszustand als „gut“ (39 Prozent), „sehr gut“ (20 Prozent) oder sogar „ausgezeichnet“ (neun Prozent) ein. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Infas-Institutes im Auftrag der ABDA – Bundes­vereini­gung Deutscher Apothekerverbände. Demnach hält nur ein knappes Drittel die eigene Gesundheit für „mittelmäßig“ (22 Prozent) oder „schlecht“ (zehn Prozent).

Der Großteil der Befragten geht zudem davon aus, dass Prävention zur Verbesserung oder Stabilisierung des eigenen Befindens beitragen kann. 87 Prozent gaben an, sie würden sich dazu regelmäßig bewegen, 84 Prozent setzen auf eine gesunde Ernährung, 65 Prozent verzichten auf das Rauchen und 81 Prozent trinken weniger Alkohol. Drei von vier Befragten (74 Prozent) würden sich Vorsorgeangebote auch etwas kosten lassen. Fast alle Befragten sehen allerdings die Politik in der Pflicht, um eine Finan­zierung durch die Kassen zu ermöglichen.

Rund einen Monat vor der Bundestagswahl will die ABDA mit ihrer Initiative „Wahl­radar Gesundheit“ die Aufmerksamkeit von Bürgern und Politikern für gesundheits­relevante Themen weiter schärfen. „Dabei geht es vor allem um die künftige Ausgestal­tung der Gesundheitsversorgung in Region, Stadt oder Gemeinde“, erklärte ABDA-Vizepräsident Mathias Arnold. Dazu bündelt das „Wahlradar Gesundheit“ Aussagen von Politikern ungekürzt und bis auf Wahlkreisebene hinab. © hil/sb/aerzteblatt.de

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