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Politik

Arzneimittelausgaben im ersten Halbjahr leicht gestiegen

Freitag, 18. August 2017

/nmann77, stock.adobe.com

Frankfurt – In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres ist der deutsche Pharma-Gesamtmarkt um rund fünf Prozent gewachsen. Das geht aus einer Analyse des Beratungsunternehmens Quintiles IMS hervor. Demnach wuchs der Umsatz im stationären Sektor mit 6,6 Pro­zent etwas stärker als der im ambulanten Bereich (4,3 Prozent).

Die Arzneimittelausgaben in der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung (GKV) stiegen demnach im Unter­suchungszeitraum um 3,2 Prozent auf 18,9 Milliarden Euro. Dazu trugen vor allem die Kosten für innovative Krebstherapien, schwere Erkrankungen des Immunsystems und zur Schlaganfall-und Thromboseprophylaxe bei.

Zugleich stieg die Zahl der abgerech­neten Verordnungen cannabishaltiger Fertig-und Rezepturarzneimittel für gesetzlich Krankenversicherte seit März 2017 um rund 60 Prozent. Grund dafür ist die Gesetzes­änderung betäubungsmittelrechtlicher Vorschriften, die schwer kranken Patienten unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch auf die Erstattung von Cannabis-Medikamenten ermöglicht.

Dagegen wuchs der Impfstoffmarkt in den ersten sechs Monaten 2017 lediglich um knapp ein Prozent (zwölf Millionen Impfstoffdosen). Während Mehrfach-Vakzine wie Tetanus- oder Masern-Mumps-Komponenten weniger nachgefragt wurden (minus zwei Prozent), stieg die Menge abgegebener viraler und bakterieller Vakzine um jeweils vier Prozent. © hil/sb/aerzteblatt.de

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