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Politik

Rekord bei Inobhutnahmen von Kindern und Jugendlichen

Mittwoch, 23. August 2017

Wiesbaden – Rund 84.200 Kinder und Jugendliche sind 2016 in Deutschland zu ihrem Schutz vorläufig in Obhut genommen worden – so viele wie noch nie. Im Vergleich zum Vorjahr betrug das Plus 8,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt heute in Wiesbaden mitteilte. Der Anstieg war allerdings deutlich schwächer als 2015 (plus 61,6 Prozent).

Minderjährige Ausländer, die allein nach Deutschland kamen, waren der Hauptgrund für den Anstieg. Rund 44.900 solcher Kinder und Jugendliche wurden in Obhut genommen, das waren 2.600 mehr als 2015.

In der Altersgruppe der 14- bis 17-Jährigen machten die jungen unbegleiteten Flücht­linge gut zwei Drittel aus. Bei den 21.700 unter 14-Jährigen ging es dagegen vor allem um den Schutz vor überforderten Eltern und vor Vernachlässigung. Auch allein nach Deutschland geflüchtete Kinder und der Schutz vor Misshandlung spielten eine Rolle.

Jungen und Mädchen werden in Obhut genommen, wenn sie sich in akuten Krisen- und Gefahrensituationen befinden. Bis eine Lösung gefunden ist, werden sie etwa in einem Heim oder bei einer Pflegefamilie untergebracht. © dpa/aerzteblatt.de

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