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Organspenden: Ersatzkassen appellieren an Versicherte

Donnerstag, 24. August 2017

Berlin – Der Verband der Ersatzkassen (vdek) hat anlässlich des erneuten Rückgangs bei den Organspenden die Bevölkerung dazu aufgerufen, sich mit dem Thema ausein­anderzusetzen. Zudem hat der vdek seine umfangreichen Fragen und Antworten zur Organ- und Gewebespende überarbeitet.

„Umfragen zeigen, dass inzwischen 81 Prozent der Bevölkerung Organ- und Gewebe­spende eher positiv bewerten, das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung“, erklärte Michaela Gottfried, Sprecherin des vdek. Doch leider hätten nur 36 Prozent ihren Entschluss in einem Organspendeausweis oder einer Patientenverfügung festgehalten.

„Hier muss sich dringend etwas tun“, so Gottfried. Sie wies darauf hin, dass pro Jahr in Deutschland rund 1.000 Patienten sterben, weil kein geeignetes Spendeorgan zur Verfügung steht. „Ein einzelner Spender kann bis zu sieben schwer kranken Menschen helfen“, sagte Gottfried.

Zuletzt hatten Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) und Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Hermann Gröhe (CDU) für die Organspende geworben. Der Deutschen Stiftung Organ­transplantation (DSO) zufolge sind die Zahlen zuletzt auf ein Rekordtief gesunken. Im ersten Halbjahr 2017 spendeten 412 Menschen ihre Organe, wie die DSO im Juli bekanntgab. Das war die geringste Zahl an Spendern in einem Halbjahr, die jemals gemessen wurde. Auch die Zahl der gespendeten Organe ging deutlich zurück. © hil/sb/aerzteblatt.de

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