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Diabetes: Kampagne soll Bewusstsein für Erkrankung stärken

Donnerstag, 31. August 2017

Düsseldorf – Mit einer neuen Kampagne will das Deutsche Diabetes-Zentrum (DDZ) das Bewusstsein für die Erkrankung Diabetes in der Bevölkerung stärken. Es hat dazu mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) die bundesweite Initiative „Diabetes – nicht nur eine Typ-Frage“ entwickelt.

„In Deutschland erkranken pro Jahr 600.000 Menschen neu an Diabetes. Abgesehen von den Belastungen für die Betroffenen, liegt die gesundheitliche Versorgung von Menschen mit Diabetes bedingt durch die Folgeerkrankungen mit rund 5.000 Euro pro Jahr doppelt so hoch wie bei gesunden Menschen“, informiert das DDZ.

Breites Themenspektrum

Die Initiative informiert in 16 kurzen und erklärenden Filmen über die Erkrankung. Die Autoren bereiten darin wichtige Fragen zur Stoffwechselerkrankung allgemein­ver­ständ­lich auf. Das Themenspektrum reicht von der Vorsorge, der Bedeutung von Ernährung und Bewegung, den Grundlagen der Diabetes-Entstehung bis hin zu der Unterscheidung der verschiedenen Diabetes-Typen und deren Behandlung.

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Auch Diabetes im Alltag, soziale Aspekte, Diabetes und Alter sowie Einflüsse im Beruf werden thematisiert. „Gespräche mit Betroffenen zeigen, dass soziale Medien immer mehr als Informationsquelle herangezogen werden. Dort fehlen aber zumeist unabhän­gi­ge und qualitätsgesicherte Informationen. Diese möchten wir mit der neuen Initiati­ve bereitstellen“, erläuterte Michael Roden, Vorstand am DDZ.

Die Folge- und Begleiterkrankungen des Diabetes werden in fünf animierten Filmen dargestellt. Im Fokus stehen Nerven-, Nieren- und Augenerkrankungen sowie Erkran­kungen der Leber und des Herz-Kreislauf-Systems. Die Animationen sollen die komplexen Zusammenhänge anschaulich und auf das Wesentliche reduziert darstellen.

Die Videos werden über eine Kampagnenwebsite und Social-Media-Kanäle wie Youtube, Facebook und Twitter kommuniziert. Außerdem gibt es eine Plattform für Fragen von Interessierten und Betroffenen, die von Experten des DDZ beantwortet werden. © hil/aerzteblatt.de

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