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Neuro­dermitis-Stiftung fördert Forschung zu komplementär­medizinischen Behandlungen

Mittwoch, 30. August 2017

/erllre, stock.adobe.com

Berlin – Die neugegründete Deutsche Neurodermitis-Stiftung fördert ab sofort Projekte in der Komplementärmedizin. Ziel ist, die Wirksamkeit von alternativen Behandlungsansätzen zu erforschen, zur Anwendung zu bringen und publik zu machen. „Dadurch soll für Neurodermitis-Betroffene Klarheit bei der Auswahl von geeigneten Therapien geschaffen werden“, hieß es aus der Stiftung.

Der Internet-Unternehmer Paul Scheuschner – selbst Neurodermitis-Patient – hatte die Stiftung Anfang Mai dieses Jahres gegründet. „Bei der Behandlung von Neuro­dermitis investieren viele Betroffene sehr viel Geld und Zeit für Methoden, bei denen die Wirkung ungewiss ist. Mit gezielten Studien wollen wir alternative Behandlungs­ansätze im Bereich der Komplementärmedizin evaluieren und dadurch Transparenz schaffen. Durch meine Erfahrungen als Betroffener weiß ich, dass das Angebot an alternativen Therapien bei Neurodermitis leider sehr undurchsichtig sein kann“, sagte Scheuschner in Berlin.

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Das erste von der Stiftung geförderte Projekt ist an der Charité Berlin angesiedelt. Dabei geht es um die Untersuchung von Osteopathie und Akupunktur bei Neuroder­mitis. Die Studie läuft ab sofort bis zum November 2018.

„In Zukunft ist die Stiftung daran interessiert, neue Projekte für alternative Behand­lungs­ansätze bei Neurodermitis zu unterstützen. Forscher, Doktoranden, Heilpraktiker und Betroffene können die Stiftung gerne kontaktieren und ihre Ideen im Bereich der Komplementärmedizin vorstellen“, sagte Scheuschner. Er betonte, die Stiftung sei unabhängig und finanziere sich durch Spenden. © hil/aerzteblatt.de

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