Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Hochschulen

Neue Brustschmerz­ambulanz am Universitäts­klinikum Leipzig

Donnerstag, 31. August 2017

Leipzig – Eine Anlaufstelle für Patienten mit unklarem Brustschmerz hat das Universi­tätsklinikum Leipzig (UKL) eingerichtet. Die „Chest Pain Unit“ (CPU) genannte Einheit gehört zur Klinik für Kardiologie am UKL. „Die Brustschmerzambulanz ist ein neues Versorgungsangebot für alle Betroffenen. Auch niedergelassene Ärzte, die Patienten mit akuten Brustschmerzen haben, dürfen diese rund um die Uhr ans UKL schicken“, erläuterte der Klinikdirektor, Ulrich Laufs.

Ein kardiologischer Arzt ist ständig für den Dienst vor Ort eingeteilt. Außerdem steht ein spezieller Raum mit einem Herz-Echo-Gerät zur Verfügung. „Das moderne Gerät ist mobil, wir können es direkt an ein Bett fahren. Eine unverzügliche Behandlung ist nun rund um die Uhr an jedem Tag möglich“, so Laufs.

Ziel einer CPU ist es, einen akuten oder neu aufgetretenen unklaren Thoraxschmerz rasch und zielgerichtet abzuklären und umgehend therapeutische Maßnahmen einzu­leiten. Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) baut seit 2008 ein Netzwerk von zertifizierten CPUs in Deutschland auf. „Mehr als zweihundertfünfzig CPUs wurden bereits nach den Kriterien der DGK zertifiziert und haben das Prüfsiegel erhalten“, heißt es auf der Internetseite der Fachgesellschaft. © hil/aerzteblatt.de

Anzeige
Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

28.08.17
Antientzündlicher Antikörper verlangsamt „inflammatorische“ Atherosklerose nach Herzinfarkt
Boston – Ein starker Blocker von Entzündungsreaktionen, der seit acht Jahren zur Behandlung verschiedener autoinflammatorischer Erkrankungen zugelassen ist, hat in einer Phase 3-Studie bei Patienten......
27.07.17
Mendelsche Randomisierung bestätigt: Zu viel Kalzium im Blut erhöht Herzinfarktrisiko
Stockholm - Menschen, die aus genetischen Gründen erhöhte Kalziumkonzentrationen im Blut haben, erkranken häufiger an einer koronaren Herzkrankheit (KHK) und an einem Herzinfarkt. Die Ergebnisse einer......
18.07.17
Computertomographie des peri-koronaren Fettgewebes zeigt Herzinfarktrisiko an
Oxford – Britische Forscher haben herausgefunden, dass die entzündlichen Veränderungen in den Koronarien, die der Plaquesbildung vorausgehen, Auswirkungen auf das Fettgewebe in unmittelbarer Umgebung......
05.07.17
Studie: Gürtelrose erhöht Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko
Seoul - Ein Herpes Zoster erhöht möglicherweise das Risiko auf einen Herzinfarkt oder Schlaganfall. Das kam in einer Analyse von Krankenregistern in Südkorea heraus, die jetzt im Journal of the......
26.06.17
Europäisches Netzwerk für Chest Pain Units geplant
Mainz – Die European Acute Cardiovascular Care Association (ACCA) will ein europaweites Netzwerk von Chest Pain Units (CPUs) aufbauen. Den Anstoß hierzu hatte die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie......
22.06.17
Stillen reduziert Risiko für Herzerkrankungen bei Müttern
Oxford/Peking – Stillen kommt nicht nur der Gesundheit des Kindes zu gute. Auch die Mutter profitiert. Ihr Risiko für einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall sinkt um acht bis 18 Prozent in......
15.05.17
Herzinfarkt: Risiko nach Atemwegsinfektion um ein Vielfaches erhöht
Sydney – In der Woche nach einer Atemwegsinfektion steigt das Risiko für einen Herzinfarkt um das 17-fache. Milde Infektionen der oberen Atemwege erhöhen das Risiko um das 13-fache. Zu diesem Ergebnis......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige