Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Hochschulen

Aufnahmestopp in Frühchenstation der Universitätsklinik Tübingen

Montag, 4. September 2017

Tübingen – Sieben von 18 Babys in der Frühchenstation der Tübinger Universitätsklinik sind von einem Bakterienbefall betroffen. Das teilte eine Sprecherin heute mit. Seit Mitte August wurde das Bakterium Enterobacter aerogenes bei mehreren Kindern festgestellt. Die Suche nach der Quelle der Bakterien läuft. In der Klinik seien die entsprechenden Bakterien weder auf Flächen noch in der Luft festgestellt worden, erklärte der Oberarzt der Abteilung, Christian Gille. In den meisten Fällen sei nicht herauszufinden, wo das Bakterium hergekommen sei.

Für die Frühchenstation gilt nach Angaben der Klinik bis mindestens Freitag ein Aufnahmestopp. Schwangere mit dem Risiko einer Frühgeburt werden nach Stuttgart oder Böblingen verwiesen. In den ersten fünf Tagen des Aufnahmestopps wurden zehn Frühgeborene in Böblingen versorgt, die eigentlich in Tübingen gelandet wären, sagte ein Sprecher des Klinikverbundes Südwest. Die Frühchenstation in Böblingen habe noch Kapazitäten.

Der Aufnahmestopp gilt seit vergangenem Donnerstag. Keime vom Typ Enterobacter aerogenes sind laut Bundesinstitut für Risikobewertung eine Spezies von Bakterien der Gattung Enterobacter, die zur normalen Darmflora gehören. Bei einem Kind hat das Bakterium zu einer Infektion geführt, die laut Klinik bereits abgeklungen ist. Die mit dem Bakterium besiedelten Kinder wurden von den übrigen getrennt. © dpa/aerzteblatt.de

Anzeige
Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

21.02.18
Infektion nach Magen-Darm-Operation weltweit häufiges Problem
Edinburgh – Weltweit entwickeln rund 12 % der Patienten nach einer Magen-Darm-Operation innerhalb von 30 Tagen eine Infektion. Das berichten Wissenschaftler der weltweit agierenden sogenannten......
20.02.18
Göppinger Klinik kämpft weiter gegen multiresistenten Keim
Göppingen – Eine Klinik in Göppingen hat im Kampf gegen einen multiresistenten Keim betroffene Patienten isoliert. Die Stadt hatte dies gefordert und ein Zwangsgeld von 50.000 Euro angedroht, sollte......
08.02.18
Intensivstation am Klinikum Mutterhaus nach Keimbefall wiedereröffnet
Trier – Ein wegen Keimbefalls geschlossener Teil der Erwachsenen-Intensivstation am Trierer Klinikum Mutterhaus Mitte ist wieder geöffnet. Nach intensiven Reinigungsarbeiten bestehe keinerlei Gefahr......
08.02.18
Gefährliche Keime auf Hamburger Intensivstation
Hamburg – Auf der Intensivstation einer Hamburger Klinik sind gefährliche Keime entdeckt worden, ein Patient wurde isoliert. Bei ihm sei eine Infektion mit VRE-Keimen (Vancomycin-resistente......
06.02.18
Intensivstation am Trierer Klinikum Mutterhaus bleibt zunächst geschlossen
Trier – Nach dem Fund eines multiresistenten Keims bei sieben Patienten bleibt die Intensivstation des Trierer Klinikums Mutterhaus Mitte in den nächsten Tagen weiterhin geschlossen. „Vor Ende der......
05.02.18
Aedes-aegypti-Mücke in Europa angekommen
Stockholm – Die Gelbfiebermücke Aedes aegypti, der wichtigste Überträger von Dengue, Chikungunya, Zika und Geldfieber, ist auf den kanarischen Inseln entdeckt worden. Das European Centre for Disease......
24.01.18
Mehr Patienten mit gefährlichem Hefepilz infiziert
Hefepilz Candida auris in einer Petrischale /dpa Würzburg – In Deutschland werden immer mehr Fälle bekannt, in denen schwerkranke Patienten mit dem gefährlichen Hefepilz Candida auris infiziert sind.......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Archiv

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige