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Hochschulen

Universitätsklinik Mainz setzt auf Telemedizin in der Kinderchirurgie

Dienstag, 5. September 2017

Mainz – Einen telemedizinischen Services „Mainz-Tele-Surgery – MATS“ für die Nach­sorge und allgemeine Beratung hat die Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie der Universitätsmedizin Mainz etabliert. In begleitenden Studien wollen die Mediziner um Oberarzt Jan Gödeke Praktikabilität, Qualität und Nutzen des neuen kostenlosen Angebotes untersuchen. Kooperationspartner des Vorhabens ist das Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik der Universitätsmedizin Mainz.

MATS ist eine Plattform rund um die Kinderchirurgie. Sie umfasst das komplette, telemedizinisch umsetzbare Nachsorgeangebot der Kinderchirurgie der Universitäts­medizin Mainz – also die Neugeborenenchirurgie, die Kindertraumatologie, die Kindertumorchirurgie, die plastisch-rekonstruktive Chirurgie, die Verbrennungs­chirur­gie, die Kinderurochirurgie sowie die Bauch- und die Thoraxchirurgie.

Der neue Service zur telemedizinischen Beratung und Betreuung richtet sich insbeson­dere an Kinder und deren Angehörige, die in Mainz ambulant oder stationär behandelt werden oder wurden. Niedergelassene Ärzte und andere interessierte Personen können die telemedizinische Beratungsplattform nach vorheriger kostenloser Anmeldung ebenfalls nutzen. „Langfristiges Ziel ist es, durch ein seriöses alternatives Online­angebot von Experten zu vermeiden, dass Laien sich ihr tendenziell gefährliches Halbwissen auf weniger adäquaten Internetquellen aneignen und eventuell unbegrün­dete Ängste entstehen“, hieß es aus Mainz.

In einer Pilotstudie konnten die Mainzer Wissenschaftler bereits zeigen, dass eine telemedizinische Nachsorge für circa 80 Prozent der kinderchirurgischen Fragestellun­gen und Erkrankungsbilder technisch sicher und datensicher durchführbar ist. © hil/aerzteblatt.de

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