Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Science-O-Mat: Positionen der Parteien bei Antibiotika, Impfpflicht und Gentechnik

Donnerstag, 7. September 2017

/Foto-Ruhrgebiet, stock.adobe.com

Berlin – Der Science-O-Mat bietet eine ergänzende Entscheidungshilfe zum Wahl-O-Mat. Im Nachgang des „March for Science“ haben einige Teilnehmer 15 Thesen mit Wissenschaftsbezug formuliert und diese sieben Parteien mit Bitte um Positionierung vorgelegt. Es handelt sich um Thesen, auf die die Parteiprogramme nicht immer eine Antwort geben. Wer wissen möchte, welche Parteien etwa eine verpflichtende Masern­impfung einführen möchten, die Erstattung von Homöopathie untersagen könnten oder für eine Forschung an menschlichen Embryonen in Deutschland plädieren, findet diese Antworten im Science-O-Mat

Die Parteien, die sich der Bundestagswahl am 24. September stellen, machen sich auch Gedanken zur Zukunft der Forschungs- und Bildungspolitik in Deutschland. Wissen­schaft­liche Erkenntnisse und deren Nutzen für die Gesellschaft sollten dabei die Wahl­entscheidung der Bürger sowie die Positionen beeinflussen.

Sollte etwa der Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung stark eingeschränkt und reglementiert werden, um die Wirksamkeit von Antibiotika bei der Behandlung von Menschen zu erhalten? Der Science-O-Mat zeigt – nur eine Partei spricht sich gegen diese Maßnahme aus. Oder: Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung sollten bis 2025 in Deutschland einen höheren Anteil am Bruttoinlandsprodukt (BIP) erzielen als im Rest der Welt. Auch hier stimmen alle Parteien bis auf eine zu. Eine weitere These lautet: Die Verwendung von Werbeaussagen wie  „wissenschaftlich überprüft“ oder „von Wissenschaftlern empfohlen“ sollten untersagt werden, wenn sie nicht nachweislich auf anerkannt wissenschaftlicher Evidenz beruhen.

Antworten liegen vor von: Bündnis90/Die Grünen, CDU/CSU, Die Linke, FDP, Piraten und SPD. Die AfD hat trotz mehrfacher Anfragen keine Antworten geliefert.

Der Science-O-Mat sei keine Wahlempfehlung, sondern ein themenspezifisches Informationsangebot, teilen die Initiatoren auf der Webseite mit. Das Projekt ist kein Bestandteil des Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung. © gie/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

18.01.18
Influenza: Gemeinsamer Bundes­aus­schuss will „zügig“ über Vierfachimpfstoff beraten
Berlin – Der Gemeinsame Bundes­aus­schuss (G-BA) will „zügig“ darüber beraten, ob der Vierfachimpfstoff gegen Influenza in die Schutzimpfungsrichtlinie übernommen wird. Das hat der Vorsitzende des G-BA,......
18.01.18
Ärzte wollen besser über Antibiotika informieren
Nürnberg – Im Kampf gegen multiresistente Erreger wollen 14 Arztnetze in Bayern und Nordrhein-Westfalen ihre Patienten besser über den sinnvollen Einsatz von Antibiotika aufklären. Ziel des Projektes......
17.01.18
Bundestag setzt Gesundheitsausschuss ein
Berlin – Die Abgeordneten des Bundestages haben in ihrer ersten Plenumssitzung des Jahres 2018 die parlamentarischen Ausschüsse eingesetzt. Für die Abstimmung brauchte es genau zwei Minuten und drei......
16.01.18
Neuauflage der Großen Koalition könnte an Bürgerversicherung scheitern
Berlin – Eine neue Große Koalition könnte am Streit um die Bürgerversicherung scheitern. Gestern Abend sprach sich nach den Genossen in Sachsen-Anhalt der Berliner Landesverband der SPD gegen eine......
16.01.18
Dreifachimpfstoff wirkt nur bedingt gegen dominierendes Grippevirus
Berlin – Die Impfung mit einem Dreifachimpfstoff gegen Grippe wirkt aktuell nach Einschätzung von Experten nur bedingt. Das sagte eine Sprecherin des Robert-Koch-Instituts der Neuen Osnabrücker......
15.01.18
Sondierungs­kompromiss: Debatte in SPD, Union lehnt Nachbesserungen ab
Berlin – Bis zum Sonderparteitag am kommenden Sonntag stehen der SPD heftige Debatten über eine Neuauflage der großen Koalition bevor. Teile der SPD wie zum Beispiel die Jusos monierten, wichtige......
15.01.18
HPV-Impfquote in Bayern bundesweit am niedrigsten
Berlin – 2015 waren deutschlandweit 31,3 Prozent der 15-jährigen Mädchen gegen eine Infektion mit agressiven Typen des humanen Papillomvirus (HPV) geimpft. Das geht aus einer Aufstellung des......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige