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Politik

Laumann kündigt Pflegekammer in NRW an

Donnerstag, 7. September 2017

Düsseldorf – Die nordrhein-westfälische Landesregierung will einem Bericht zufolge die Rolle von Pflegekräften im Gesundheitswesen stärken. Wo über Pflege entschieden werde, sitze „oftmals keiner von der Pflege mit am Tisch“, sagte Landesgesundheits­minister Karl-Josef Laumann (CDU) dem Kölner Stadt-Anzeiger.

Pflegerichtlinien würden demnach vor allem von Vertretern der Ärzte, Krankenkassen und Kliniken gemacht. „Das Berufsbild muss als eine eigene Profession im Gesund­heits­wesen aufgewertet werden, auch damit der Beruf für mehr Abiturienten attraktiv wird“, sagte Laumann. Er kündigte dem Bericht zufolge eine eigene Interessen­vertretung der Pflegenden in Nordrhein-Westfalen (NRW) an.

„Wir müssen die Herausforderungen der Krankenhaus­strukturen konsequenter angehen“

Berlin/Düsseldorf – Seit heute Morgen ist Karl-Josef Laumann neuer Sozial- und Ge­sund­heits­mi­nis­ter in Nordrhein-Westfalen (NRW). Sein Amt als Patienten- und Pflegebeauftragter der Bundesregierung tritt er voraussichtlich an Ingrid Fischbach (CDU) ab. Für Laumann ist die Aufgabe in Düsseldorf nicht neu: Er war bereits von 2005 bis 2010 Minister für Arbeit und Soziales. Im Gespräch mit dem DÄ [...]

Laumann hatte sich auch früher schon für die Errichtung von Pflegekammern als Interessenvertretung der gemeinsamen Selbstverwaltung ausgesprochen. Dem Deutschen Ärzteblatt hatte er bereits Ende Juni in einem Kurzinterview gesagt, er befürworte die Errichtung von Pflegekamemrn „sehr“. Als Landesgesundheitsminister kann er die Bildung einer Pflegekammer in NRW nun selbst vorantreiben. © dpa/aerzteblatt.de

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