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Vermischtes

Krankenhaus erfüllt ungewöhnlichen Herzenswunsch

Dienstag, 12. September 2017

Fürth – Immer wieder versuchen Palliativstationen und Krankenhäuser sterbenden Patienten einen letzten Wunsch zu erfüllen. Im Krankenhaus hat eine Betroffene nun Besuch von ihrem früheren Pflegepferd bekommen.

Es sei der „Herzenswunsch“ der schwerkranken Frau gewesen, das Tier noch einmal zu sehen. Das Team der Palliativ-Station am bayerischen Klinikum Fürth habe nicht gezögert und das Treffen auf dem Hof der Klinik möglich gemacht. Die Besitzerin des Pferedes sagte nach der Anfrage sofort zu: „Es war überhaupt keine Frage, das zu machen“, sagte sie. Nur drei Tage später starb die Patientin.

Schwerkranke: Letzte Herzenswünsche

Schwerkranken eine Freude machen – der Arbeiter-Samariter-Bund macht es möglich. Er bringt Menschen kurz vor Ende ihres Lebens an Orte von persönlicher Bedeutung. Helikopterflug, Großwildjagd, Bungee-Jumping. Verrückte Wünsche wie diese entstammen mehr der Feder von Drehbuchautoren als der Realität von Menschen, deren Lebenserwartung nicht mehr hoch ist. In der Wirklichkeit sieht die [...]

Das Krankenhaus hatte von der Aktion vor einer Woche auf Facebook berichtet und unzählige positive Reaktion darauf bekommen. Knapp 12.000 Menschen gefällt der Beitrag bisher, mehrere Medien berichteten inzwischen über die Aktion. Mit einem solchen Echo habe die Klinik nicht gerechnet, sagte der Sprecher.

Viele der mehr als 200 Hospize in Deutschland versuchen, den Sterbenden noch einen letzten Wunsch zu erfüllen. Auch das Würzburger Juliusspital holte schon einmal ein Pony ins Haus – für einen 81-jährigen Krebspatienten. In Deutschland sind auch mehrere „Herzenswunsch-Krankenwagen“ in dieser Mission unterwegs.

© dpa/aerzteblatt.de
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